04.02.21 | Sonntagsgruß von Markus

Liebe Gemeindemitglieder der Pfarreiengemein-schaft, heute habe ich das Vergnügen, Ihnen zum großen Osterfest einen kleinen Sonntagsgruß zu schicken. Doch ungewohnterweise passiert das gerade nicht vom Pfarrbüro aus.

Wenn man nach dem diesjährigen Evangelium aus der Osternacht noch einen Vers weiterliest, steht dort: „Da verließen die Frauen das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon, denn sie fürchteten sich.“ (Mk 16,8). Für die Frauen, die das leere Grab erblickten, wurde die Welt auf den Kopf gestellt. Eine erste Reaktion war die Flucht. Die frohe Botschaft, die hinter diesem Ereignis steckt, erfuhren sie erst später. Jesus hat die Welt der Menschen vor gut 2000 Jahren auf den Kopf gestellt. Alle, die diese Botschaft hörten, waren dazu gezwungen, das Leben auf der Erde aus einer neuen Perspektive zu sehen: Rechne mit dem Unmöglichen!

Diesen Gedanken kann ich im Augenblick sehr gut nachvollziehen. Am Mittwoch habe ich erfahren, dass ich Kontakt zu einer Person hatte, die positiv getestet wurde. Seitdem befinde ich mich für die nächsten drei Wochen zu Hause in Quarantäne, jedoch symptomfrei und gut versorgt.

Auch meine Welt zeigt sich im Moment noch stärker als sonst aus einer neuen Perspektive. Mein Ostern hat in diesem Jahr die Botschaft, auch das im Blick zu haben, was eigentlich gar nicht eintreten kann, aber eben nur eigentlich. Morgen kann schon alles anders sein – wahrscheinlich ein Thema, dass uns in dieser chaotischen Zeit alle bewegt.

Auch wenn der Vergleich hinkt und ich das Positive an der Quarantäne auf dem Niveau einer Auferstehung noch nicht erkannt habe, lerne ich im Moment nochmal ganz besonders, spontan zu sein.

Und aufgrund einer ganz anderen Veränderung möchte sich auch Pfarrer Johannes Ehrenbrink hier nochmal an Sie richten:

Liebe Gemeindemitglieder von Neuauwiewitt!

In der vergangenen Woche hat mein Ruhestand begonnen. Ich möchte mich noch einmal bedanken für die tollen Jahre, die ich in den vier Gemeinden von Neuauwiewitt erleben durfte. Es war eine schöne und erfüllte Zeit. Jetzt muss ich ein wenig Abstand gewinnen. Ich hoffe, dass mir das in meiner neuen Wohnung in Aurich gelingt. Gesundheitlich geht es mir besser, aber die alten Kräfte sind noch nicht wieder da.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest und hoffe, dass wir uns bald wiedersehen!

Euer/Ihr!
Johannes Ehrenbrink

Ein fröhliches und vor allem gesundes Osterfest!
Markus Husen

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