06.11.21 | Sonntagsgruß von Dennis

Moin und ein herzlicher Gruß aus Aurich. Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, was in dem Kopf vom Heiligen Martin vorgegangen ist, bevor er damals den Mantel mit einem armen Mann teilte?

Überliefert ist sehr deutlich, dass Martin teilte, dass er ein guter Mann war und sehr hilfsbereit. Zudem war er sehr bescheiden und fühlte sich einfach als Diener. Aber was ging in seinem Kopf vor, als er den armen Mann sah?

In meinen Augen war Martin ein sensibler Mensch, der seine Umgebung sehr genau wahrnahm. Er hatte einen Blick um sich herum, einen Blick für andere Situationen und andere Menschen. Er lebte nicht nur seinen „Trott“ und tat Dinge, weil er sie immer so machte. Nein, in seinem Herzen schlug die Solidarität und Nächstenliebe, er hat ein Gefühl für die Mitmenschen. Und genau weil er in meinen Augen so wahr, zog er damals wie selbstverständlich sein Schwert und teilte die Kleidung. Er linderte etwas die Not des armen Mannes.

Und was möchte Martin uns heute mitgeben? Dass wir den Blick für unser Umfeld, den Blick für Menschen öffnen und wahrnehmen, was im hier und jetzt gerade wichtig ist. Und wie die darauffolgende Hilfe dann aussieht, das spüren wir, wenn wir zunächst wahrnehmen! Denn in all unserem Wahrnehmen und Handeln ist Gott mit auf unseren Wegen, so wie er damals mit Martin unterwegs war.

Ihnen und euch allen einen schönen und gesegneten Sonntag,

Dennis Pahl

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