2014-01-01 Gedanken zum Jahresabschluss

Schöner wird die Zeit nicht

Tina Hardy | Gedanken zum Jahresabschluss

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Jung und Alt – gemeinsames Erleben.

Nein, wir hatten es zum Jahresabschluss nicht mit Stress zu tun, sondern erlebten eine schöne Zeit. Als berufstätige, derzeit krank geschriebene (meist) alleinerziehende Mutter sage ich: „Abends mit dem Kind ein Buch lesen, ist immer schön. Nur weil es sich um die Weihnachtsgeschichte handelte, wurde die Zeit nicht schöner.“

kita-2013-2Schokolade schmeckt das ganze Jahr gut, wenn es in überschaubaren Dosierungen angeboten wird – und nicht besser, weil es in kleinen Faltschachteln daher kommt.

Schokolade schmeckt immer.

Das Zusammensein mit der ganzen Familie ist gerade in dieser Zeit eher schwierig, da die “unseligen“ Wetterverhältnisse eine weite Anreise auch ganz knapp vor dem vereinbarten Termin unberechenbar und sogar gefährlich werden lassen kann. Ein Kurzbesuch im Sommer tut es auch und ist auch dann gemütlich!

Ein Gottesdienstbesuch sollte das ganze Jahr über besinnlich sein – er wird nicht viel besinnlicher, nur weil das Krippenspiel aufgeführt wird.

Der Besuch im Hause Gottes sollte uns doch im gesamten Jahr daran erinnern, dass uns als gläubigen Christen mit der Geburt und dem Wirken Jesu eine große gemeinsame Ehre zuteil wurde – oder habe ich zum Thema „Besinnlichkeit“ im Kommunions- und Firm-Unterricht damals was falsch verstanden?!

Wenn in dieser Adventszeit dann auch noch Krankheiten querschlagen und auch noch Aufgaben des Partners, der Verwandtschaft oder der Freunde zu den eigenen auferlegten Aufgaben hinzukommen – mit allen Erwartungen natürlich -, dann kommen wir dahin, wo wir nicht hinwollen:

In Unmut, Stress und ungerechtes Verhalten denen gegenüber, die gar nichts dafür können und doch so angewiesen sind.

Deshalb:
Die Welt ist nicht untergegangen, wenn es mal ein gekaufter Christstollen war, wenn die Sterne nicht akkurat in Reihe, sondern von den Kindern an die Scheiben geklebt wurden, und der Kartoffelsalat zum Heiligen Abend gekauft wurde.

Kinder freuen sich über Zeit mit den Lieben – nicht über viele Geschenke -, aber diese immerwährende Diskussion fange ich hier an dieser Stelle mal nicht an, dazu mehr im nächsten Jahr.

Ich habe das Weihnachtsfest als Geschenk Gottes empfunden – und genau so soll es auch sein!

Ich wünsche Allen ein gelungenes, gemütliches und ruhiges Weihnachtsfest und einen gesunden und schönen Start ins Jahr 2014!

Tina Hardy, Leitung der Katholischen Kita St. Ludgerus Aurich

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