2014-02-10 Malteser Hauptversammlung

Malteser zeigen christliches Profil

Von Alfred Dellwisch | Hauptversammlung der Malteser Ortsgruppe Aurich-Wiesmoor

Die alljährliche Hauptversammlung der Malteser Ortsgruppe Aurich-Wiesmoor fand in diesem Jahr am Freitag, 7. Februar statt. Wie üblich begann der Abend mit einem feierlichen Gottesdienst.

1-Malteser2Präses Pfarrer Johannes Ehrenbrink fand in seiner Predigt sehr passende Worte zur Tätigkeit der Malteser. „Die Malteser zeigen in ihrer Arbeit weltweit christliches Profil.“

Gespräche am Rande zwischen
(v.l.) Steffi Holle, Ulrich Brakweh und Ludwig Unnerstall.

Weltweit helfen die Malteser Menschen, die sich nicht selbst helfen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kinder oder Jugendliche, Senioren oder Behinderte handelt. Auch spielt die Religionszugehörigkeit keine Rolle. Immer aber stehen bei allen Maltesern, egal ob in Rettungsdienst, Plfegedienst, Besuchs- und Begleitdiensten und in vielem mehr, christliches Handeln und christliche Grundsätze der Nächstenliebe eindeutig im Vordergrund.

1-Malteser3Johannes Ehrenbrink wies auf die Hilfe der Malteser und der Litauenhilfe Neuauwiewitt hin, die immer auch im Zusammenhang mit Hilfen für Kinder und alte Menschen in Not steht.

„Habt ihr alles vorbereitet?“, so
scheint Heinrich Hahnenkamp beim Blick in seine Unterlagen zu fragen.

Zu Beginn der anschließenden Versammlung begrüßte Stadtbeauftragter Heinrich Hahnenkamp besonders die aus Osnabrück angereisten Malteser der Diözesan-Geschäftsstelle – zum einen den Geschäftsführer der Malteser für die Diözese Osnabrück, Ludwig Unnerstal, zum anderen Ulrich Brakweh, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Malteser in der Diözese Osnabrück zuständig ist.

1-Malteser1Heinrich Hahnenkamp (r.) begrüßte (v.l.) Ulrich Brakweh, Joachim Freimuth, Didi Hinrichs, Johannes Ehrenbrink und Ludwig Unnerstall.

Besonders begrüßte Heinrich Hahnenkamp Didi Hinrichs und Joachim Freimuth von der Firma Ihnen. Die beiden werden den diesjährigen Hilftransport mit einem großen Laster unterstützen und selbst mitfahren. Weiterhin begrüßte Heinrich Hahnekamp einige Mitglieder des Männerkreises, die immer dann zur Stelle waren, wenn es darauf ankam.

Nach dem obligatorischen Protokoll, das Rita Meyer-Brunken vortru,g erhielt Heinrich Hahnenkamp ein Geburtstagsständchen. Er hatte am Vortag, 6. Februar, seinen 75. Geburtstag gefeiert.

Der Präses bedankte sich bei allen Helfern für ihre tatkräfige Unterstützung und ging bei seiner Ansprache noch einmal auf das klare Profil der Malteser ein. So wie jedes einzelne Mitglied sein individuelles Profil hat, so zeigen sie doch alle zusammen ein klares christliches Profil. Die Verschiedenheit und vielfältigen Beweggründe machen auch den Reiz aus, der dazu führt, dass Phantasie, Zeit und Mühe jedes Einzelnen in die Tätigkeit der Malteser eingebracht werden. Auch in Litauen sind die Malteser und die Litauenhilfe Neuauwiewitt durch ihr klares christliches Profil zu einem festen Begriff für Hilfe in Not geworden.

Horst Stamm fasste den letztjährigen Hilfstransport (auch mit all seinen Pannen) zusammen. Pastor Carl B. Hack hielt einen kleinen Rückblick auf die Informationsfahrt im März 2013 und erläuterte die Notwendigkeit dieses Besuchs.

Ulrich Brakweh stellte ein Projekt der Malteser aus Geseke vor, welche zusammen mit dem Seniorenbeirat der Stadt die Aktion „Mobiler Einkaufswagen“ initiiert haben. Dieses Projekt bietet Senioren die Möglichkeit zum Einkauf, aber auch zum Treffen und Klönen mit anderen. Auch die Helfer finden dabei eine interessante Aufgabe und können sich im Sinn der Malteser einbringen.

Heinrich Hahnenkamp gab zum Schluss einen Überblick zum aktuellen Stand.
Der Umzug in die zur Verfügung gestellten, ehemaligen, Räume der VOST hat gut geklappt.

Heinrich Hahnenkamp berichtete desweiteren über einige Beschaffungsmaßnahmen, die er über den „Obergefreitendienstweg“ abwickeln konnte. Anschließend lud er zum gemeinsamen „Snirtje-BratenEssen“ ein. Die teils schon begonnenen Gespräche wurden ausgiebig und bis ins Detail zu Ende geführt.

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