2014-11-01 Herbstfreizeit Erzgebirge

Herbstfreizeit mit 17 Jugendlichen

Von Alfred Dellwisch | Im Erzgebirge neue Freundschaften geschlossen

Am Samstag machten sich 17 Jugendliche und sechs Teamer aus der Pfarreiengemeinschaft Neuauwiewitt auf den Weg in die Herbstfreizeit. Diesmal wurde eine Unterkunft für Selbstversorger in Geising im Erzgebirge bezogen. Nachdem der Samstag genutzt worden war, um sich einzurichten und die kommende Zeit etwas vorzubereiten, wurde am Sonntag die Burg Königstein besichtigt.

1-Bild 2Die Marienkirche zu Dresden: Gut zu erkennen, die dunklen Originalsteine und die hellen rekonstruierten und nachgefertigten Steine und Ornamente.

Am Montag stand eine Stadtführung durch die Altstadt Dresdens auf dem Programm.

Besonders hervorzuheben sind hier der Dresdener Zwinger, das Schloss, die Semperoper und natürlich die wiedererrichtete Frauenkirche. Es war schon beeindruckend zu erfahren, wie der Wiederaufbau gelingen konnte und welche technischen Mittel dabei genutzt wurden.

Ohne modernste Computertechnik und gleichzeitig alte Handwerkskünste hätte der Wiederaufbau nicht gelingen können.

Als „Kontrastprogramm“ konnte die Gruppe am Dienstag einen interessanten Einblick in die VW-Manufaktur – auch gläserne Fabrik genannt – erhalten.

1-TeilnehmerNeue Freundschaften sind entstanden.

Wiederum mit modernster Technik und handwerklichem Geschick hergestellt, verlassen hier täglich etwa 20 Fahrzeuge der Luxusklasse die Manufaktur. Den individuellen Kundenwünschen sind kaum Grenzen gesetzt.

Der Besuch auf der Bastei bildete sicher den Höhepunkt des Tages. Ein beindruckendes
Bild bot sich allen Teilnehmern.

Am Donnerstag wurde die Gruppe durch ein Erzbergwerk geführt. Der Weg dorthin begann mit einer gemeinsamen Wanderung. Nach den Mühen einiger größerer Steigungen konnte man noch einen Blick auf den Grenzübergang nach Tschechien werfen. Diese Grenze fand sich auch im Besucherbergwerk in Zinnwald wieder. Ob beabsichtigt oder nicht, unter Tage hatte man die Grenze um einiges überschritten und Erze gefördert.

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Zur Besichtigung des Bergwerks gehörten einige Sicherheitsvorkehrungen. Der Schutzhelm hat seinen Zweck sicher erfüllt, so dass nahezu alle Besucher ohne Blessuren den Stollen verlassen konnten.

Am Freitag wurde zum Abschluss der Freizeit ein Gottesdienst vorbereitet, auf den sich alle Teilnehmer freuten. Am Samstag in der Frühe war Packen und Aufräumen angesagt, um die Rückreise anzutreten.

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Die Gruppe diesmal vollzählig, das heißt einschließlich Alfred Dellwisch (obere Reihe, 2.v.r.): Ihm hatte dankenswerterweise eine freundliche Passantin die Kamera aus der Hand genommen und „draufgehalten“.

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