2015-02-04 Kita-Dank

Kita: Auf dem Weg auch mal innehalten

Von Delia Evers | Haus für Kinder und Familien feierte Dankeschön-Abend

Es ist eine schöne Gepflogenheit, dass sich die Kita-Leitung einmal im Jahr auf besondere Weise bei allen bedankt, die zum Gelingen der großen Aufgabe beigetragen haben: nämlich im Haus für Kinder und Familien bestmöglich für die jungen Schützlinge und deren Eltern da zu sein.

Dienstag Abend begrüßte der Vorsitzende des Kita-Ausschusses Horst Stamm die Belegschaft des Hauses und verdeutlichte vor den Gästen, darunter viele Hauptamtliche der Gemeinde St. Ludgerus, mit welch einem Engagement die Frauen sich ständig weiterbilden, um in jeder Hinsicht fachkundig im Sinne der Kinder arbeiten zu können.

Horst Stamm beschrieb im Detail „die immensen Fortbildungs-, Konzeptions- und Umsetzungsleistungen beim Team“ und bedankte sich herzlich (weitergehende Informationen u.a. zu den Qualifizierungen der einzelnen Mitarbeiterinnen auf unserer Webseite).

1-KIta-Dank3Horst Stamm bekam als Dankeschön eine koffeinhaltige Köstlichkeit verehrt.

Horst Stamm dachte laut. „Ich könnte jetzt sagen: ‚Weiter so!‘ Das tu ich aber nicht.“ Sehr viel sei geschafft. Es gelte, mit den Kräften hauszuhalten und innezuhalten, wie es Diözesanbischof Dr. Franz-Josef Bode in seiner Silvesterpredigt mit seinen Gedanken zur Entschleunigung nahe gelegt habe.

Horst Stamm schenkte allen Anwesenden einen Aufkleber mit der Aufschrift „Atempause“, auf der Rückseite versehen mit einem Zitat aus Matthäus 11, 28:

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“

Eine solche Ruhe wünschte Horst Stamm den Anwesenden.

Leiterin Tiny Hardy und Melanie Wiegmann lasen einen Text vor, den sie während einer Fortbildung für ihre Arbeit „geerntet“ hatten: das Märchen von einem Wasserkrug, der einen Sprung hat, darüber schier verzweifelt und doch, wenn er vom Brunnen zum Haus getragen wird, ohne es zu merken, mit dem herausrinnenden Wasser einen Blumenrain benetzt und zum Blühen bringt. Der Clou der Geschichte ist der Wasserträger, der den kaputten Krug nicht auswechselt, sondern ohne jeden Vorhalt aus dem Makel, dem Sprung, einen wasserspendenden Segen macht. Denn der Wasserträger ist es, der genau da, wo der Krug auf dem Weg Wasser verliert, die Blumensaat ausgestreut hat.

Die Botschaft: Niemand kann sagen, ob ein scheinbarer Makel vor Gott nicht ein Segen ist – oder zu einem Segen werden kann, wenn Menschen da sind, die hinter dem Makel die Möglichkeiten Gottes sehen.

Tina Hardy überreichte Horst Stamm, der sich unermüdlich für die Kita einsetzt, als Dank eine koffeinhaltige Köstlichkeit und ein Buchgeschenk, in dem sich alle „seine Frauen“ aus dem Kita-Team mit einem Kopfbild  verewigt haben.

Bei einem schmackhaften Buffet ging der Abend munter weiter.

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Tina Hardy (r.) und Melanie Wiegmann nach ihrem Vortrag vom Wasserkrug.

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