2015-05-16 Haus Kirchdorfer Straße

Jugendliche holten Tapeten von den Wänden

Von Alfred Dellwisch | Haus an Kirchdorfer Straße für Flüchtlinge wird renoviert

Im Moment ist die Kirchengemeinde St. Ludgerus Aurich dabei, für eine Flüchtlingsfamilie ein Gebäude an der Kirchdorfer Straße (wir berichteten) hauptsächlich in Eigenleitung zu renovieren. Sieben Zimmer werden auf Vordermann gebracht. Fleißige Hände an sachkundigen Helferinnen und Helfern installieren – koordiniert von Rendant Horst Stamm – Heizung, Elektroleitungen, Bad und Küche.

Wie Horst Stamm selbst sind immer wieder Mitglieder unserer Gemeinde, darunter Malteser, vor Ort und packen kräftig mit an. Freitag arbeiteten zusätzlich junge Leute vom Jugendanpackerkreis im Haus und holten mit den anderen im Obergeschoss die Tapeten von den Wänden.

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Nicht gerade spannende Arbeit, aber wichtig: Juliana Grego-Soares, Ralf Ruhnau, Liesa Röhr und Klaudia Holdenmajer beim Tapetenabziehen.

Die Jugendlichen nutzten dafür einen schulfreien Tag. Das Ergebnis des „freien“ Freitags: Die Räume sind gut für die Elektroinstallation vorbereitet. Sieben Säcke alte Tapeten konnten entsorgt werden. Für Verpflegung war natürlich gesorgt, der Bäcker ist ja gleich um die Ecke.

Hans Lüken hatte sich unterdessen der Fenster im Obergeschoss angenommen und alte Anstriche entfernt, so dass dort auch bald der neue Anstrich erfolgen kann.

Der Rasen wurde gemäht (er hatte es dringend nötig); und in der kommenden Woche geht es weiter: Dann sind Arbeiten an der Heizungsanlage und die Elektroinstalltion an der Reihe. Daran schließen sich Fliesenarbeiten und Malerarbeiten an.

Alle jugendlichen Helfer waren auf Nachfrage sofort bereit, noch einige Nachmittage oder Tage im Haus zu arbeiten. Das sei etwas wirklich Sinnvolles, und das Ergebnis der Arbeit sei sofort zu „besichtigen“.

Wer sich mit handwerklichem Geschick an den Umbaumaßnahmen beteiligen möchte, meldet sich bitte bei Brigitte Hesse oder Horst Stamm.

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Toll! Da ist schon einiges runtergekommen: Ralf Ruhnau, Juliana Grego-Soares, Brigitte Hesse und Klaudia Holdenmajer.

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