2016-09-01 | Herzlichen Glückwunsch, Franz-Josef Bode!

Vor 25 Jahren, am 1. September 1991, weihte Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt den jungen Franz-Josef Bode zum Bischof. Vier Jahre später wurde er Bischof von Osnabrück.

Bis heute leitet er die Diözese und schafft mit 65 Jahren ein Arbeitspensum, bei dem mancher 30-Jährige verzweifelt einen Burnout reklamieren würde.

Vor wenigen Wochen visitierte Franz-Josef Bode in über 100 Terminen das Dekanat Ostfriesland. Wie wohltuend waren seine Neugierde und seine Freude an der zupackenden Arbeit vor Ort.

Bischof Bode bei seiner Visitation im Haus für Kinder und Familien mit Leiterin Tina Hardy. Bode war begeistert von einem Kinderbuch.

Franz-Josef Bode bei seiner Visitation im Haus für Kinder und Familien mit Leiterin Tina Hardy. Bode blätterte, behaftet mit eigenen Erinnerungen, in einem Kinderbuch.

Der Bischof staunte in Ausrufungssätzen. „Ich kann das nur bewundern!“ und „Ich bin völlig sprachlos und sehr beeindruckt von all der Hilfe.“

Wie schön, wenn ein Bischof sich im 25. Dienstjahr so begeistert.

Da saß einer mitten unter uns, der die Freude an gelebtem Glauben teilte und verstärkte.

Das war und ist Franz-Josef Bode: mittendrin, bodenständig, ein Verstärker – und trotzdem kein Mann des unkritischen Lobs.

Der Bischof skizziert klar Aufgaben und Herausforderungen, und er freut oder reibt sich an Bereitschaft und Ressourcen, die er in seiner Diözese vorfindet.

Einen Trost hat er immer, wenn er mal wieder feststellen darf, dass wir alle nur Menschen sind. Wir müssen nichts allein bewältigen. Wir tun, was wir können. Den Rest gibt Gott dazu.

Das ist keine Regel. Das ist Bodes Glaubenserfahrung. Gott wirkt.

Alles Gute zum Jubiläum und Gottes reichen Segen,

wünscht die Turmflüsterin
von Neuauwiewitt

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