2019-01-17 | Schwarm-Hilfsbereitschaft für Litauen-Betten

Ob es die Schwarm-Intelligenz wirklich gibt, ist umstritten. Unbestritten ist, dass in Neuauwiewitt die Schwarm-Hilfsbereitschaft grassiert. Davon profitiert der zusätzliche Bettentransport nach Litauen.

1500 Euro kostet dieser Transport. Ein Teil der Summe sollte über eine Sonderkollekte in den Neuauwiewitt-Gemeinden zusammengetragen werden. Und was machten die Neuauwiewitter? Sie spendeten in einigen Hundert Kleinbeträgen und einigen größeren Beträgen fast genau diese Summe. 1424,49 Euro kamen über die Kollekten zusammen – 789,79 in Aurich, 336,40 Euro in Wittmund, 172,20 Euro in Neustadtgödens und 126,10 Euro in Wiesmoor. 125,00 Euro fließen durch Überweisungen hinzu.

Das ist phänomenal, findet die Turmflüsterin. Ein herzliches Dankeschön an alle, die helfen, den wichtigen Transport auf den Weg zu bringen.

Hilfe bekommen die Litauenfreunde in Neuauwiewitt von den Maltesern aus Vechta. Sie haben die Spedition besorgt, erstellen die Frachtpapiere und beantragen die Mautbefreiung. Am Donnerstag, 31. Januar, beladen die Unseren mit Hilfe eines Staplers einen Laster vor allem mit den begehrten Hubbetten.

Die Spedition bringt die wertvolle Fracht zum Krankenhaus nach Kaunas. Dort ist ihr ein begeisterter Empfang sicher. Mit auf der Ladefläche sind dann auch Betten, Nachtschränkchen und Matratzen, die zurzeit noch im Wilhelm-Anton-Hospital im niederrheinischen Goch lagern. Drei Helfer aus St. Ludgerus holen sie am Montag, 28. Januar, dort ab – als dritte Großspende dieses Krankenhauses (das übrigens Teil des Karl-Leisner-Klinikverbunds in katholischer Trägerschaft ist).

Wie sagte vor der ersten Spende einer der Geschäftsführer? Man dürfe ruhig merken, dass das Haus christlich aufgestellt sei, z.B. indem es humanitäre Aktionen unterstütze.

Herzlichen Dank sagt die
Turmflüsterin

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