2020-04-20 | Botschaft auf einem Findling

In welcher Zeit leben wir? Corona, klar! Aber nicht nur. Bei einer Spazierfahrt entdeckte Horst einen Findling. Eine unbekannte Person hatte mit Kreide zwei Wörter hinterlassen…

… die ihm wichtig waren: Christus lebt. Das feiern wir an Ostern. Die frohe Botschaft hat einen Menschen so berührt, dass er sie aufschreiben wollte. Er tat es nicht für sich daheim in einer stillen Kammer, sondern in einer Zeit, da Demonstrationen und Gottesdienste weitgehend verboten sind: öffentlich.

Eigentlich erinnert der Findling an den Wallinghauser Bürgermeister Adolf Cramer (1948 bis 1972). Jetzt steht der Stein zudem für das unerhörteste Ereignis seit Menschengedenken: Christus lebt. Der Findling ist so mächtig, dass er ohne Weiteres ein Grab hätte verschließen und in der Osternacht freigeben können. In Jerusalem kam nach Matthäus ein „Engel des Herrn vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Sein Aussehen war wie ein Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. Aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und waren wie tot. Der Engel aber sagte zu den Frauen: ‚Fürchtet euch nicht. Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden‘.“

Das ist 2000 Jahre später auch die Botschaft eines Unbekannten auf dem Findling in Wallinghausen,

sagt herzlich
eure Turmflüsterin

Gedenkstein in Wallinghausen.

Dieser Beitrag wurde unter Turmgeflüster abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.  Beitrag drucken. Beitrag drucken.