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Backa, Norbert † | Helfer im Ehrenamt

2016-11-05-norbert-backa_1 [1]Am Samstag, 5. November 2016, wurde Norbert Backa aus der Auricher St.-Ludgerus-Gemeinde 90 Jahre alt. Über viele Jahre hatte er ehrenamtlich zum Beispiel im Kirchenvorstand mitgewirkt.

Er starb im August 2019 [2]. Bis dahin hatte er nahezu jeden Sonntag mit seiner Frau Anni die Heilige Messe besucht, auch wenn die Beine ihm seit Jahren Schwierigkeiten bereiten.

2015 hatte er noch samt Anni und Rollator an der Gemeindefahrt nach Dresden teilgenommen und – manchmal unter Mühe, aber mit Freude – einige Programm-Angebote wahrnehmen können.

Norbert Backa stammt aus Radzionkau im oberschlesischen Kreis Darnowitz, dem heute polnischen Radzionków. Er war noch ein Jugendlicher, als er 1944 zur FLAK nach Dortmund geschickt wurde.

Nach dem Kriegsende traf er in Hannover seine Familie wieder, holte das Abitur nach und schloss als Studienvorbereitung eine Landwirtschaftslehre an.

Norbert und Anni Backa 2015 während der Gemeindefahrt in Meißen in der Porzellanmanufaktur. [3]

Anni und Norbert Backa (Bildmitte) 2015 während der Gemeindefahrt in Meißen in der Porzellanmanufaktur.

Doch zog es ihn in eine andere Richtung: Er studierte nicht Landwirtschaft, sondern drei Semester katholische Theologie, dann „auf Lehramt“ Mathematik und Physik.

1958 – in diesem Jahr beendete er seine Studien – heiratete er Anni.

Norbert Backa wurde Lehrer. 1962 zog er mit seiner Familie nach Aurich. Dem Ulricianum blieb er fortan bis zu seiner Pensionierung 1989 treu.

Bis kurz vor seinem Tod faszinierte den Vater zweier Töchter und eines Sohns alles Technische. Gern tüftelte er in seiner Tischlerwerkstatt.