Liturgische Nacht 2016: Grün als Zeichen der Hoffnung

Nur wenige Gläubige kamen Sonntag zur Liturgischen Nacht 2016 in die St.-Ludgerus-Kirche, um gemeinsam die Bibel zu teilen, Musik zu hören, zu singen, in Stille zu beten und zu meditieren – oder auch um zu beichten.

Im Mittelpunkt standen Texte rund um Johannes den Täufer, seine öffentlichen Auftritte und seine berühmte Frage an Jesus: „Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?“

In kleiner Runde vor dem Altar sprachen die Anwesenden über die Bibelstelle und ihre Bedeutung für das eigene Leben und das Leben in der Gemeinde.

Vor dem Altar hatten die beiden Organisatorinnen der Liturgischen Nacht, Brigitte Hesse und Kyra Watermann, eine große, verzweigte Wurzel niedergelegt.

Nach ihrem Wunsch soll sie hier während der Adventszeit bleiben. Kirchenbesucher können auf grüne Kärtchen, die neben der Wurzel liegen, Hoffnungswünsche schreiben und ans Holz hängen.

Kyra Watermann über das tote Holz und seine Wandlung im Lauf der kommenden Wochen zu einem buchstäblich tragenden, lebendigen Stamm: “ So soll das Grau des Holzes während der Adventszeit immer grüner werden – grün als Zeichen der Hoffnung.“

Kyra Watermann befestigt ein Hoffnungskärtchen an der Wurzel.

Kyra Watermann befestigt während der Liturgischen Nacht 2016 ein Hoffnungskärtchen an der Wurzel.

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