Auch als Messdiener bin ich in Ostfriesland nicht allein

Von Markus Husen | 8000 Messdienerinnen und Messdiener aus acht Bistümern starteten am vergangenen Samstag zur dritten nordwestdeutschen Ministratenwallfahrt nach Paderborn.

In den frühen Morgenstunden fuhren ca. 70 Ostfriesen aus Aurich, Emden, Weener, Rhauderfehn und von Langeoog an den Auftaktort des Bistums Osnabrück, der sich etwa 4 Km außerhalb von Paderborn befand. Nachdem Bischof Bode mit den Osnabrücker Gästen eine kurze Andacht hielt, sandte er sie mit Liedern und einem Reisesegen auf den Pilgerweg ins Zentrum der Stadt.

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Der feierliche Auftakt der Wallfahrt mit mehreren Hundert MessdienerInnen des Bistums Osnabrück.

Unter dem Thema „Ich glaub an dich! Du bist die sprudelnde Quelle meines Lebens“ fanden in Paderborn zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt, wie eine Wasserbaustelle oder eine Wasserolympiade. Leider verwandelte sich auch der zunächst noch erhoffte Sonnenschein auf dem Pilgerweg zu einer sprudelnden Quelle des Regenwassers.

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Zahlreiche Banner und Regenschirme trotzden dem aufkommenden Regen.

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Wir sind ja nicht aus Zucker.

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Schließlich gibt es nicht das falsche Wetter, sondern nur die falsche Kleidung!

Spätestens bei der Ankunft zum Mittagsgebet auf den Maspernplatz, wurde deutlich, dass der Tag unter diesen Umständen bei den Messdienerinnen und Messdiener nicht den bleibenden Eindruck hinterlassen würde, den die Veranstalter und Betreuer sich gewünscht hatten. Daher entschied die ostfriesische Gruppe, den Heimweg bereits am späten Nachmittag wieder anzutreten.

Nichtsdestotrotz gab es nach dem Mittagsgebet und einem guten Essen einige trockene Momente, die zur Teilnahme an dem ein oder anderen überdachten Angebot einluden. Es gab viele Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen rund ums Wasser, Führungen im Dom, Fußballspiele und musikalische Angebote. Auch unsere ostfriesischen Messdiener haben sich die Laune durch die gegebenen Umstände nicht vermiesen lassen und für sich das Beste aus dem Tag gemacht. Eines unserer Kinder bemerkte: „Hätte man nicht das Thema Sonne nehmen können?!“.

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Ein gelungener Abschluss des Tages bei strahlendem Sonnenschein.

Am Ende war es für alle ein lohnenswerter Tag, der unseren Messdienern auf eindrückliche Art und Weise gezeigt hat, in welcher großen Gemeinschaft sie sich im Dienst am Altar befinden.

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