Auf dem Weg für Schwester Gertrud

Es entschied sich kurfristig: Nach Litauen brach Pfarrer Johannes Ehrenbrink in der vergangenen Woche im eigenen Wagen auf. Er wollte flexibel sein. Er bereitete sich auf einen Abbruch der Reise ins Baltikum vor.

Seiner lieben Schwester Gertrud Ehrenbrink ging es schlecht.

Wie schön, dass Johannes am ersten Abend in Alytus dabei sein konnte! Er erlebte die Freundschaft und Gastfreundschaft der litauischen Partner und am folgenden Tag die gute Arbeit in der Gemeinde von Pfarrer Valdas und bei den Maltesern.

Beim Mittagessen im Gemeindehaus in Alytus bat er um Aufmerksamkeit. Er hatte gerade erfahren, dass seine Schwester im Sterben lag. Er entschied, sofort aufzubrechen und zu ihr zu fahren. Alle hatten sich erhoben und bildeten ein großes Rund. Sie beteten ein Vaterunser.

Johannes und Steffi machten sich auf den langen Heimweg. Gertrud starb am Donnerstagmorgen, dem Tag der Ankunft von Johannes und Steffi in Hagen, dem Heimatort der Geschwister.

Johannes mailte den Litauenfahrern: „Alles war gut so.“

Heute, Mittwoch, 14. Juni, 14.30 Uhr, wird Gertrud in Hagen von der Martinus-Friedhofskapelle aus zu Grabe getragen. Anschließend ist die Eucharistiefeier in der St.-Martinus-Pfarrkirche.

Aus allen Neuauwiewittgemeinden stehen Trauergäste an der Seite von Johannes und seiner Schwester Maria mit ihrer Familie.

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