Besuch des Osnabrücker Doms und der Landesgartenschau

Für den gestrigen Tag war eine Reise über die Grenzen des Dekanats hinaus in die Bistumsstadt Osnabrück und zur Landesgartenschau nach Bad Iburg geplant. Mit 30 Personen startete Neuauwiewitt am frühen Morgen.

Eine Besichtigung der etwas anderen Art erwartete die Leiterin der Führung, die sich sehr über den Besuch aus Aurich und noch mehr über den der Litauischen Partnergemeinde freute.

Durch den Kreuzgang ging es vom Forum am Dom in die Kathedrale. Dieser übte eine besondere Faszination auf die Gäste aus.

In kurzer und knapper Form versuchte sie so viele spannende Details wie möglich über den Dom zu erzählen. Immer wieder musste Jurgis einhaken, damit auch seine Gemeinde dem Geschehen folgen konnte.

Allein die vielen versteckten Räume, Bilder und Skulpturen im Dom zu sehen, war beeindruckend.

Um 12:00Uhr wurde die Führung durch das tägliche Mittagsgebet unterbrochen, an dem die Gruppe selbstverständlich teilnahm. Die Schwester, die zum Gebet einlud, war von der Menge und der Besucher und dem Hintergrund des Besuches völlig begeistert.

Spontan ließ sie sich darauf ein, dass Jurgis die Gebete und Texte mit übersetzte.

Ein großes Highlight nach dem Gebet war Julia, die a capella ein Litauisches Lied vom Ambo sang.

Nach der Führung hatte die Gruppe Zeit, sich die Stadt anzuschauen, etwas zu essen oder einfach nur zu bummeln. Gegen halb drei traf man sich zur Weiterfahrt nach Bad Iburg zur Landesgartenschau.

Ein kleiner grün bepflanzter Weg führte vom Parkplatz zum Gelände der Gartenschau.

Leider verregnete das Wetter etwas den tollen Blick auf die bunt und aufwändig angelegten Gärten, die Seen und Skulpturen. Doch die Besucher machten das Beste draus. Schließlich gibt es nicht das flasche Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Einige Gartenanlagen waren darüber hinaus in Zelten angelegt, die Aussichtsplattform und der Baumwipfelpfad wurde von vielen genutzt und zur Erholung gab es die Möglichkeit die Blütenpracht bei einem gemütlichen Heißgetränk von drinnen zu betrachten.

Sr. Franziska schien sich von dem Regen überhaupt nicht beeindrucken zu lassen. Sie bestieg die Aussichtsplattform, ging den Baumwipfelpfad entlang und erfreute sich an der grünen Natur und an dem Ausblick.

Während der etwa zwei Stündigen Rückfahrt, bereiteten Gemeindemitglieder in Aurich bereits das Bonihaus mit einem leckeren und deftigen Abendessen vor. Beim Halbfinalspiel Kroatien gegen England genossen alle Beteiligten den Tagesabschluss und träumten innerlich schon von der heutigen Fahrt an den Nordseestrand bei strahlendem Sonnenschein.

Mit leckeren Nuddeln, dem laufenden Spiel und einer tollen Gemeinschaft wurde das Bonihaus in das vielleicht größte Wohnzimmer der Welt umfunktioniert.

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