2017-10-27 | Das fühlte sich gar nicht wie Kirche an

Am Donnerstag tobte der Reformation Day, ein Ereignis für junge Leute in den Emslandhallen Lingen. Auf ihrer Webseite schreiben die Veranstalter: „Is‘ klar, da geht’s irgendwie um Reformation und so…

Nein! Nicht irgendwie, sondern mit 3500 Schülerinnen und Schülern wollen wir gemeinsam bestaunen, diskutieren, ausprobieren, zeigen, was Reformation bis heute verändert hat im Leben! Wir gestalten Reformation, immer wieder!“

Dazu zeigten rund 1000 Mädchen und Jungen, was sie in den letzten Monaten in 95 Projekten in ihren Schulen erarbeitet hatten – in den Bereichen Musik, Poetry-Slam, Comedy, „Echte Bischöfe“ und „Speisung der 3500“.

Am Nachmittag kam eine kleine Reportage zum Reformation Day im Radio. Ein Mädchen erzählte begeistert, sie habe ganz viel Anregung bekommen. Und dann folgte, fröhlich ausgerufen, der Satz: „Das fühlte sich gar nicht wie Kirche an.“

Uff, da musste ich erst einmal schlucken. Das fühlte sich gar nicht wie Kirche an.

Wie fühlt sich Kirche denn an? …

… für manchen jungen Menschen offenbar so, dass er im Innersten nicht berührt wird. Da sind solche Tage eine große Chance – ebenso wie die immer intensiven Vorbereitungen für unsere Firmlinge und Erstkommunionkinder.

Wie heißt es oben? „Wir gestalten Reformation.“ Auch in der katholischen Kirche. Kein Wunder, dass Diözesanbischof Franz-Josef Bode das Projekt gern unterstützt hat. Das Bistum zählt zu den Partnern und Förderern.

Herzlich eure
Turmflüsterin

PS: Wer im Kurzraffer wissen möchte, wie die Reformation abgelaufen ist, schaut sich dieses Video an.

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