Die Asse auf den Spuren eines alten Handwerks

Im Oktober trafen sich die Asse, die aktiven Senioren der katholischen Kirchengemeinde „Maria – Hilfe der Christen“ Wiesmoor, in Oldersum zur Besichtigung des Museums „Alte Seilerei“.

Egon de Buhr, ein waschechter Seebär, der sein ganzes Berufsleben auf allen Meeren der Welt mit Seilen und Tauen zu arbeiten hatte.

Herzlich begrüßt wurde die Gruppe von Egon de Buhr.

Herzlich begrüßt wurde die Gruppe von Egon de Buhr.

Er führte die Gruppe durch die Werkhalle und erklärte das verwendete Material, die Arbeitsschritte zur Herstellung und den Einsatz auf den Schiffen.

In anschaulicher und greifbarer Weise wurde die Produktion und Verwendung der Seile gezeigt.

In anschaulicher und greifbarer Weise wurde die Produktion und Verwendung der Seile gezeigt.

Die Seilerei war früher ein wichtiger Handwerkszweig. Die Fertigung einiger Produkte erfolgte zum Teil auch in Heimarbeit und brachte vielen Familien Lohn und Brot. Neben dem Tauwerk für die Segelschifffahrt fertigte die Seilerei auch komplette Segel und Seilerwaren für die Landwirtschaft. In der Werkhalle konnten Taue bis 150 Meter Länge hergestellt werden. Am Beispiel eines Kälberstricks konnte die Herstellung praktisch erprobt werden. Egon de Buhr gelang es, mit seiner freundlichen Art die Besucher mitzunehmen und in die Alte Zeit zu entführen. Zum Abschluss gab es im Haus des Heimatvereins den obligatorischen Tee und Krintstuut. Damit endet ein rundum gelungener Nachmittag.

Ein gemütlicher Abschluss rundete den gelungenen Tag ab.

Ein gemütlicher Abschluss rundete den gelungenen Tag ab.

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