Die Kolpingsfamilie erlebte einen Missionar der Barmherzigkeit

2016-08-26-Vortragsabend5Von Markus Husen | Diethard Zils ist am Aschermittwoch dieses Jahres von Papst Franziskus als Missionar der Barmherzigkeit ausgesandt worden. Am gestrigen Abend stellte er seine neue Aufgabe vor.

Bekannt geworden ist der Priester und Dominikanerpater aus Mainz durch seine unzähligen Liedtexte, die im Gotteslob und im evangelischen Gesangbuch veröffentlicht wurden. Am gestrigen Abend stellte er in einem abwechslungsreichen Vortrag seine Biographie und seine Lebenserfahrungen im Zusammenhang mit Barmherzigkeit und Nächstenliebe anhand vieler Beispiele vor.

Interessiert lauschten die Zuhörer dem Gastreferenten.

Interessiert lauschten die Zuhörer dem Dominikanerpater.

Seine Offenheit, seine herzliche und menschenzugewandte Haltung befähigen ihn, die Ernennung als Missionar der Barmherzigkeit wahrzunehmen. Diese Aufgabe besteht darin, sich für Anfragen zunächst aus dem Bistum Mainz, aber auch aus allen anderen deutschen Bistümern als Referent zur Verfügung zu stellen. Er schafft eine Gesprächsgrundlange, um mit Menschen über den Begriff der Barmherzigkeit und die entsprechenden Haltungen ins Gespräch zu kommen.

Kleine Anekdoten, aber auch tiefsinnige Gedichte regten zum Nachdenken an.

Kleine Anekdoten, aber auch tiefsinnige Gedichte regten zum Nachdenken an.

Diethard Zils ist ein lebensfroher Mann, der mit viel Enthusiasmus und oftmals mit einem Lächeln im Gesicht seine zugewandte Sicht auf die Welt und auf seine Mitmenschen verkündet. Viele Anekdoten lockern dabei das Gespräch auf. Darüber hinaus vermittelte er seinen Zuhörern gestern einen Einblick in seine musikalische Arbeit. Er brachte einen selbst verfassten Liedtext mit, zu dem er zwei passende Melodien fand, die direkt gemeinsam ausprobiert wurden.

Etwas zögerlich, aber dann doch textsicher wurden die neuen Lieder angestimmt.

Etwas zögerlich, aber dann doch textsicher wurden die neuen Lieder von den 28 Gästen angestimmt.

Es war ein spannender Abend, der allen Gästen einen guten Einblick in das Leben und die Arbeit des Mainzer Gastes gab und von der Kolpingsfamilie Wiesmoor wieder ausgezeichnet vorbereitet wurde.

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