Eine „Brücke“ für alle Menschen in der Kaserne

Von Alfred Dellwisch | Im Rahmen der Ökumene in Aurich wird die Kapelle auf dem Kasernengelände als Andachtsraum und Begegnungsstätte für die Helfer, aber auch für Flüchtlinge wieder hergerichtet. Malteser und Anpacker haben diese Aufgabe übernommen und den Raum, so weit möglich, möbliert.

Den bezeichnenden Namen „Die Brücke“ trug die Kapelle bereits; und der Name wird beibehalten, zumal das alte Schild wieder aufgetaucht ist und nur noch angeschraubt werden muss.

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Horst Stamm wird von Paula unterstützt. Oliver Granitza hat den Überblick.

Die Begegnungsstätte soll eine Brücke bilden zwischen Helfern und Flüchtlingen und ist zugleich eine Brücke, um die Belastungen und Erlebnisse, die jeden Helfer in der neuen Erstaufnahmeeinrichtung irgendwann erreichen werden, mit anderen zu teilen, zu verarbeiten und hoffentlich abzulegen, um nicht überfordert zu werden.

Zu dieser  Seelsorge gehört die Möglichkeit, gemeinsam Gottesdienste zu feiern und Andachten zu halten.  Der Raum ist nunmehr entsprechend würdig möbliert.
Alte Kirchenbänke aus der Freien Gemeinde in Aurich fanden sich wieder ein und wurden zur Verfügung gestellt.

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Für entsprechende Beleuchtung sorgten nun Olli und Horst unter Mithilfe von Paula.

Eine Gruppe Jugendlicher des diesjährigen Firmjahrgangs der Gemeinde St. Ludgerus hat, unter Leitung von Horst Stamm, die Bänke bereits am Samstag vor dem ersten Advent gereinigt und einige Wände gestrichen.

Möbel für den Aufenthaltsbereich hatten einige Malteser im Rahmen der Aufräumaktion im Lager dorthin gebracht.

Mittlerweile ist zudem das notwendige Kleininventar vor Ort.

Die Betreuung der „Brücke“  wird gemeinsam mit Helfern aus den anderen Gemeinden der Ökumene angegangen und organisiert.

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Blick in den schlicht-schönen Kapellenraum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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