Erstkommunionkinder auf Erkundungstour

Kirchenführung in St. Antonius, Papenburg | Von Markus Husen

Der Anlass der Kirchenführung hörte sich für die fünf Erstkommunionkinder zunächst nicht sonderlich reizvoll an, doch als sie dann vor der Kirche standen, änderte sich ihre Meinung auf wundersame Weise.

Am gestrigen Samstag starteten fünf Wiesmoorer und Neustadtgödenser Erstkommunionkinder zusammen mit Daniel Gauda, Tochter Leonie und mir zur Kirche St. Antonius in Papenburg. Bevor es hinein ging, sollte es einen Rundgang um das große Gotteshaus geben. Jannik fiel im Eingangsportal direkt auf: „Das muss ja eine Tür für Riesen sein!“

Wo er recht hat…

Auch in der Kirche setzte sich das Erstaunen fort. Die meisten Kinder hatten eine so große und reich verzierte Kirche nicht erwartet. Natürlich war die „liturgische Inneneinrichtung“ mit Taufbecken, Altar, Ambo etc. identisch, aber die Faszination war schon riesig.

Mit viel Liebe und Geduld zeigte Daniel den Kindern die Details in der Kirche seiner ehemaligen Praktikumsgemeinde.

Um sich einen Eindruck zu verschaffen, machten sich die Kinder zunächst selbst zu einem Rundgang durch die Kirche, die Kreuzkapelle und durch die beiden Querhäuser auf. Nach ihrem Rundgang suchten sie sich ihren Lieblingsplatz aus. Da waren sie sich einmal wirklich einig.

Ja, die Kanzel sollte es sein.

Nach einem stillen Moment in der Marienkapelle ging es hoch hinaus. Daniel hatte sich im Vorfeld den Schlüssel des Turms geben lassen, sodass die Stufen zur Orgel leicht erklommen wurden. Für die hartgesottenen führte der Weg weiter hinauf bis die Kinder auf über 60m Höhe auf das Deckengewölbe hinabschauen konnten. Ein Anblick, der nicht allen vergönnt ist.

Aus der Perspektive sieht eine Kirche auch mal ganz anders aus.

Nach kurzer Zeit wuchs die Sehnsucht nach einem festen Boden unter den Füßen dann doch und es ging wieder hinab.

Vollgepackt mit reichhaltigen Eindrücken und Informationen wurde Teil 2 des Ausfluges erwartet, eine Fahrt ins Sternenland, einem überdachten Kinderspielplatz. Hier konnten sich die kleinen und die großen Kinder zum Abschluss des Tages austoben.

Nicht ganz bis auf 60m, aber hoch hinaus ging es auch im Sternenland.

Von einem Trampolin über Hüpfburgen, einem abgesperrten Fußballfeld und einem Kletterlabyrinth war alles dabei. Der Tag war eine tolle und eindrucksvolle Veranstaltung der Erstkommunionvorbereitung und hat allen beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

Nach dem KJO-Cup ist vor dem KJO-Cup, also bloß nicht aus der Übung kommen.

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