Fair-Teilen an St. Martin in Aurich

Der Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden bietet Sonntag nach der Heiligen Messe in St. Ludgerus Aurich erneut seinen Fairkauf an. Wie schön, dass der pünktlich vorm Martinsfest im Zeichen des Teilens steht.

„Fair-Teilen wie St. Martin“ heißt denn auch das Stichwort des MEF-Ausschusses. Fairtrade möchte dort, wo Fairtrade-Produkte hergestellt werden, einen bedeutenden Entwicklungsbeitrag leisten und das Leben der Menschen und Familien verbessern, die an der Produktion beteiligt sind.

Dabei geht es um einen Prozess – einen Weg der Veränderung – in Zusammenarbeit mit allen Akteuren. Verschiedene Studien untermauern die positive Wirkung von Fairtrade: für zertifizierte Produzentenorganisationen ebenso wie für ländliche Gegenden. Natürlich kann Fairtrade komplexe Probleme nicht alleine lösen, aber als Teil einer breiteren Entwicklungsstrategie führt der faire Handel zu sozialen, wirtschaftlichen und ökonomischen Verbesserungen.

Auf den Punkt gebracht: Wir im reichen Westen zahlen etwas mehr Geld, das zu einem guten Teil an die produzierenden Menschen weitergereicht wird. Das ist ein bisschen so wie die Mantelteilung des Heiligen Martin: Wer hat, kann den Armen etwas abgeben – statt von der Ausbeutung dieser Armen durch Billiglöhne für Billigschokolade auch noch zu profitieren.

Darstellung der Mantelteilung auf einem Platz in Lourdes. Foto: Delia Evers

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