Friedensgebet in Lamberti

Anlässlich des Krieges in der Ukraine lädt die Ökumene in Aurich – das ist die Gemeinschaft aller christlichen Kirchen der Stadt – zu einem Friedensgebet am morgigen Freitag um 18.00 Uhr in der Lambertikirche ein.

Die Kirchen möchten allen Menschen einen Raum bieten, um ihrer Ratlosigkeit und Fassungslosigkeit, ihrem Mitgefühl mit den Betroffenen, ihren Sorgen und Ängsten und ihrer Sehnsucht nach Frieden Ausdruck zu verleihen. Zeitgleich werden an vielen anderen Orten in Deutschland die Glocken zum Friedensgebet einladen.

Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO), hat dazu in einer Friedensandacht bereits am 12. Februar gesagt: „Es ist Krieg. Schon jetzt. Krieg im Osten der Ukraine. Nach offiziellen Schätzungen hat er bereits mehr als 14.000 Menschen das Leben gekostet. Über zwei Millionen sind aus den Gebieten dort geflohen oder vertrieben. Häuser sind verwüstet. Angst herrscht. Kinder sind ohne Zukunft. Krieg ist immer ein großes Unrecht, Krieg ist immer eine Ansammlung von Tragödien und Verbrechen, Krieg ist Wahnsinn. Krieg soll um Gottes Willen nicht sein. Und so rufen und bitten wir hier in dieser Stunde: Hört auf mit dem Krieg. Sucht den Frieden.“

Die Andacht in der Lambertikirche kann ohne Voranmeldung besucht werden, sie ist auch zu hören auf Radio Lamberti (UKW 106.0 im Stadtgebiet Aurich) sowie im Audio-Livestream (www.aurich-lamberti.de – dort unter „Medien/Radio Lamberti“)

Text: Peter Schröder-Ellies

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