Gut behütet im Ferienlager Uphöfen

Die Kinder und Jugendlichen aus dem Neuauwiewitt-Ferienlager Uphöfen im Osnabrücker Land haben ihre erste Zeltnacht hinter sich. Gut behütet sind sie durch die Teamerinnen und Teamer.

Ihnen gilt ein besonderer Gruß. Ohne sie gäb’s kein Lager. Bereits Mittwoch sind sie „mit dem ersten Hahnenschrei“ aufgestanden. Am Bonihaus von St. Ludgerus Aurich packten sie alles zusammen, was sie für die Freizeit brauchen. Kisten stapelten sich auf Kisten, Riesentöpfe auf Riesenpfannen, Zeltgestänge lehnten an Zeltplanen, und Menge und Art der Lebensmittel ließen ahnen, was das Küchenteam mit Isburga und Klaus aufs Tischlein-deck-dich zaubern will.

Schnell war alles beisammen.

Alles? Na ja, fast alles. Das größte Teil fehlte. Ausgerechnet der Laster, der das Material aufnehmen und nach Uphöfen bringen sollte. Es gab eine heftige Verzögerung beim Vermieter in Leer.

Alles lag bereit. Nur der Laster kam nicht. Da hieß es: warten (wie wir sehen, durchaus mit guter Laune).

Als Daniel endlich mit dem Teil um die Ecke kam, flog das Frachtgut, von fleißigen Händen mit „Feuerwehrkette“ vorwärts gewuchtet, in den Laderaum. Cedric verstaute das Zeug planvoll, und in Null-Komma-Nix hatte alles seinen Platz.

Feuerwehrkette.

Das ganze Team packte kräftig an.

Oho, das Teil wiegt…

Es war eine Freude zu sehen, wie gut das Team eingespielt ist. Einige sind seit dem ersten Ferienlager dabei und „erfahrenes Personal“. Sie freuen sich genau so auf das Lager wie die Kinder und Jugendlichen, die nun bis zum 4. Juli eindrucksvolle Tage erleben werden.

Bänke und Tische mussten auch mit und verursachten…

… ein regelrechtes Bankballett.

Die Wanne, ne: der Laster ist voll – und das Team zufrieden.

Im Osnabrücker Hochgebirge (so empfanden es bei vergangenen Ferienlagern einige ostfriesische Plattland-Kinder) schraubte Horst den Laster über engste Schlaglochsträßchen höher und höher. Endlich konnte er mit Genugtuung feststellen: „Ich glaub, ich steh‘ im Wald.“ Genau da musste er hin.

Das Team war bereits vor Ort. Freudig wurden sie von emsigen Bremsen begrüßt. Die Biesterchen wollten gleich ihre erste Mahlzeit nehmen. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass die Teamer den Anflug erwartet und sich gegen Sauggelüste eingeschmiert hatten. So werden es in den nächsten Tagen auch die Kinder und Jugendlichen halten.

Flugs machte sich das Team daran, den Laster zu leeren und die Zelte aufzubauen.

Die Freude auf die Kinder war längst da.

Text und Fotos: Delia Evers

Frisch gemähte Wiese fürs Ferienlager mit herrlicher Sicht tief hinein ins Osnabrücker Land. Inzwischen stehen die Zelte und toben – gut behütet – die Kinder.

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