Hirtenstall der Auricher Ökumene in Gefahr

Besucher des Auricher Weihnachtsmarktes kennen ihn: den „Hirtenstall“ der Ökumene in Aurich. Seit 25 Jahren betreiben die christlichen Gemeinden in Aurich diesen Stand, an dem wechselnd kirchliche Gruppen Produkte und Aktivitäten anbieten.

Vom CVJM und verschiedenen Jugendgruppen aus den Gemeinden über karitativ ausgerichtete Gruppen wie das Gustav-Adolf-Werk oder „Leben ohne Lepra“ bis hin zu BBS-Schülern und unterschiedlichsten Gemeindegruppen reicht die breite Palette derer, die den „Hirtenstall“ jedes Jahr in der Adventszeit mit Leben füllen.

Nun ist dieses Angebot gefährdet. Der Organisator und Leiter dieses Projektes, Harm Harms aus Kirchdorf, ist leider verstorben, und ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Zwar gibt es nach wie vor viele, die „mit anpacken“ würden – aber es fehlt eine Person, die die Fäden in die Hand nimmt, die im Vorfeld die notwendigen Anträge stellt, die Aktivitäten koordiniert, den Auf- und Abbau des Hirtenstalls organisiert und während der Adventszeit nach dem Rechten schaut. Wenn sich niemand findet, wird es in diesem Jahr keinen „Hirtenstall“ geben.

Deshalb wendet sich die Ökumene in Aurich an die Öffentlichkeit und fragt: Wer ist bereit, diesen ehrenamtlichen Posten zu übernehmen? Interessierte können sich an Pastorin Susanne Schneider (Tel. 04941 – 71580) wenden. Frau Schneider verwaltet zurzeit die Notizen und Dokumente, die Harm Harms hinterlassen hat. Aus diesen Briefvorlagen und Aufzeichnungen lässt sich mit etwas Findigkeit erkennen, was zu tun ist. Wie schön wäre es, wenn der „Hirtenstall“ den Gemeinden und der Stadt Aurich erhalten bliebe!

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