Johannes Laubrock erklärte energiegeladen

2016-02-20 Klüngel2_1Von Hildegard Lüken | Einen überaus interessanten Vormittag erlebten 20 Klüngeltüngels bei ihrem Februar-Treffen: ein Besuch des Windenergieanlagen-Herstellers Enercon in Aurich.

1984 hatte Aloys Wobben das Unternehmen gegründet. 1991 wurde die erste eigene Produktionshalle fertig gestellt, inzwischen beträgt weltweit die Produktionsfläche ca. 870.000 m², und es sind über 24.000 Anlagen installiert.

Auf dem Parkplatz des EEZ wurde die Gruppe von Johannes Laubrock begrüßt, der sich freundlicherweise bereit erklärt hatte, am Wochenende eine Führung durch das Werk zu machen. Die ersten allgemeinen Informationen gab er im Eingangsbereich des EEZ. Von hier ging es weiter zur Anlagenherstellung.

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Johannes Laubrock erzählte versiert, spannend und anschaulich unter Einsatz seiner Hände und seiner Arme über das Thema Energie. Ganz nebenbei frischte er altes Wissen aus dem Physikunterricht auf. Fotos: Delia Evers

Bei einem Blick in ein Antriebssystem konnte Johannes Laubrock den Laien dessen Funktionsweise mit einfachen Worten verständlich machen.

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Blick in den Innenhof des EEZ: links eine moderne Gondel mit Getriebe, rechts unten davor wie ein Zwerg eine der ersten Gondeln.

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Johannes Laubrock erklärte die Technik in einer Gondel u.a. mit Generator, Getriebe und Rotorblatt-Verstellung so kenntnisreich und einleuchtend, dass die Klüngeltüngels – fast – alles verstehen.

Dann ging es weiter (mit Hilfe eines Wachmanns) durch vorgegebene Sperren in die riesige Rotorblatt-Fertigungshalle: 350 m lang und 30 m hoch ist sie, auf zwei Ebenen wird gearbeitet.

Hier erhielten die faszinierten Zuhörer eine anschauliche Erklärung der Bauweise der großen Flügel einer Enercon-Windenergieanlage. Beim Rundgang durch die Halle kamen sie aus dem Staunen nicht heraus: Diese Ausmaße und diese Technik sind schon sehr beeindruckend. Die ganz großen Flügel müssen in zwei Teilen erstellt werden, da sie sonst nicht mehr transportiert werden können.

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Im Bildhintergrund ist das EEZ zu sehen. Zwischen dem Zentrum und der Fertigungshalle lagern Rotorblätter.

Die begeisterte und begeisternde Art der Führung riss die Klüngeltüngels mit, so dass sie sich nach vielen Abschlussfragen mit Beifall verabschiedeten.

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Flotter Gang übers Gelände von einer spannenden Station zur nächsten.

Nach fast drei Stunden Rundgang und Informationen brauchten alle dringend einen Stuhl und etwas zu trinken – und das gab es in der Cafeteria des EEZ, wo jeder noch mal seiner Freude über den interessanten Vormittag Ausdruck verleihen konnte.

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Hildegard Lüken, die die Besichtigung organisiert hatte, bedankte sich bei Johannes Laubrock mit einer Tüte voll essbarer Überraschungen. Johannes Laubrock zog einen Schnupp-Riegel hervor – und begann gleich, den, ja was denn: den Energiegehalt des Riegels zu beleuchten.

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Die Klüngeltüngels vor einem kleinen Teil eines Rotorblattes.

 

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