Kaunas schickte Fotos und ein Dankeschön

Das war keine gute Nachricht: 40-Tonner-Kapitän Daniel Wiktorzak strandete mit der Bettenfracht aus Neuauwiewitt an der polnisch-litauischen Grenze. Auf der Straße Richtung Kaunas hatte es einen Unfall gegeben.

Daniel kam nicht weiter. Die gute Nachricht: Nur sein Zeitplan war betroffen. Die Spedition nahm Kontakt mit dem Krankenhaus in Kaunas auf. Die Verantwortlichen verabredeten sich statt auf den frühen Montagmorgen auf den Nachmittag. Inzwischen hat das Krankenhaus Fotos geschickt – vom Abladen! Irgendwann war Daniel also offensichtlich vor Ort.

Auch ein Dankschön kam postwendend bei Malteser-Chef Alfred Dellwisch an. Pflegedienst-Direktorin Grazvyde Masiliūnienė hatte es auf den Weg gebracht.

Viele Hände halfen beim Abladen. Offenbar konnte ein Gabelstapler nicht wie geplant eingesetzt werden. Die Betten wurden mit Muskelkraft aus dem Laster gehievt.

Und schon zogen Helferinnen Betten und Schränkchen über den gefrorenen Boden zu den Stationen.

Zudem steht ein Link zur Webseite des Krankenhauses zur Verfügung. Dort sind Text und Fotos von Pressesprecher Saulius Tvirbutas abrufbar:

http://kkligonine.lt/naujienos/maltos-ordino-siunta–pacientu-geroves-pletrai.

Grazvyde Masiliūnienė, Direktorin für Pflege und Ernährung in der Klinik in Kaunas (2.v.l.) überwachte das Abladen und die Verteilung.

Hier eine sinngemäße Übersetzung:

Das Klinikum Kaunas wurde erneut mit verschiedenen Krankenhausgeräten aus Deutschland beliefert. Viele bequeme Betten und Schränke wurden diesmal an verschiedene Abteilungen verteilt. Grazvyde Masiliūnienė, Direktorin für Pflege und Ernährung in der Klinik, sagte, verantwortlich für die Unterstützung seien die Malteser.

„Wir haben bereits Mitgliedern dieser Organisation von ihren Aktivitäten und der Bedeutung des Krankenhauses in Kaunas in der Region erzählt. Wir freuen uns über ihr Vertrauen und über das, was sie mitbringen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, für das Wohl der Patienten zu sorgen. Deshalb suchen wir nach jeder Gelegenheit, um ihre Bedingungen zu verbessern: sowohl aus eigenen Mitteln als auch aus dem, was an Gutem von außen zu uns kommt. Mit den Maltesern verbindet uns eine langjährige Freundschaft“, sagte Grazvyde  Masiliūnienė.

So weit der Bericht.

Ab sofort wirken die Spenden aus Neuauwiewitt also unmittelbar Gutes. Sie sind eine Gemeinschaftsaktion der Pfarreiengemeinschaft Neuauwiewitt und der Malteser.

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