Kfd Treffen in Aurich

Da die Adventsfeier der kfd Frauen aus bekannten Gründen (Corona) nicht stattfinden konnte, trafen sich am Montag, 10. Januar 2022 sieben Frauen zur Krippennachbetrachtung. Das Thema des lautete: „Josef der stille Held“.

Josef in den Krippen, die wir zuhause oder auch in der Kirche aufgestellt haben, steht dort selbstverständlich neben seiner Frau Maria. Auf einigen Bildern aber, so zum Beispiel in der Basilika San Francesco in Assisi, sitzt Josef abseits des Geschehens grüblerisch in der Ecke.

Dabei ist er eine zentrale Figur. Er ist der Pflegevater Jesu, er hat für ihn gesorgt, ihm eine Ausbildung als Zimmermann ermöglicht, und ihm zu einem gesunden Selbstbewusstsein verholfen.

Josef ist tatsächlich der Held im Hintergrund. Mehrmals hörte er auf die Stimmen in seinen Träumen, wurde sofort aktiv und entwickelte großes Organisationstalent.

Wie wäre der Lebensweg Jesu wohl weiter verlaufen, hätte sein Pflegevater nicht so spontan gehandelt. Josef hat nicht lange überlegt, die Situation erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Dieses Handeln kann auch für uns ein Vorbild sein. Das hat auch Papst Franziskus gemeint, als er am 08. Dezember 2020 das Jahr des Hl. Josef ausrief und seinen kreativen Mut lobte.

Sehr schnell kamen die kfd Frauen auf die vielen Helfer in der heutigen Zeit zu sprechen. Die Pflegekräfte, die an die Grenzen der Belastbarkeit gehen, oder viele andere Personen, die in Katastrophengebieten spontan Hilfe anbieten ohne sich in den Mittelpunkt zu stellen. Die kfd Frauen waren sich einig, dass Josef durchaus für uns ein Vorbild sein kann, nämlich: „Nicht viel Reden, sondern Handeln“ (Zitat Dr. Inge Jens).

Text und Fotos: Elsbeth Antony

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