kfd und Maria im Paradiesgärtlein

Im Mai ging es den kfd-Frauen einmal mehr um eine Maria (im April war es Maria aus Magdala gewesen). Bei der jüngsten Veranstaltung sprachen sie über das Bild „Maria im Paradiesgärtlein“.

Das Bild kann keinem Maler zugeordet werden, ist aber ziemlich sicher das Werk eines oberrheinischen Meisters und um 1410 entstanden. Es hängt im Städel Museum in Frankfurt.

Maria im Paradiesgärtlein – Werk eines nicht bekannten, oberrheinischen Meisters.

Jede der 14 Frauen hatte eine Postkarte mit dem Bild vor sich. Eine ganz andere Maria stellt sich der Betrachterin dar. Nicht mit dem kleinen Jesus im Arm, sondern allein für sich. Sitzend, liest sie versunken in einem Buch, in der Bibel?

Sie scheint die Lektüre zu genießen. Derweil ist der kleine Jesus gut aufgehoben bei einer Heiligen, die ihm eine Zither zum Spiel hinhält (weitere spannende Beschreibungen, auch mithilfe eines kleinen Films, liefert das Städel Museum auf seiner Webseite).

Schnell bildeten sich unter den Frauen Gesprächsgruppen, die immer neue Kleinigkeiten auf dem Bild entdeckten. Es muss schön sein, in solch einem Garten zu verweilen, in Gesellschaft anderer Menschen. Fazit war: Einen Weg zurück ins Paradies gibt es nicht, aber auch wir können paradiesische Momente erleben.

Die kfd-Frauen saßen an einem Tisch, dessen Mitte ein Paradiesgärtlein darstellen sollte. Das Paradiesgärtlein stand auf einer blauen Decke, dem Blau der Maria nachempfunden.
Am Schluss des Nachmittags bekam jede Frau ein Tütchen mit Blumensamen. Das war eine Maiandacht anderer Art. Natürlich wurden zwischendurch auch die schönen Marienlieder gesungen.

Text: Elsbeth Antony, Fotos: Karin Klemke

Internsive Bildbetrachtung.

Vertraute Gesichter.

Gesprächsrunde bei der kfd.

Paradiesgärtlein auf einem Tisch im Bonihaus.

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