Kinder knüpften tragfähiges Netz

Ein tragfähiges Netz knüpften Kinder Sonntag in St. Ludgerus Aurich, und die Kirchbesucher schauten zu. Markus Husen hatte die Mädchen und Jungen ermuntert, sich einspannen zu lassen…

Der Gemeindereferent führte durch den Familiengottesdienst, der diesmal ohne Wandlung auskommen musste. Markus vertrat den erkrankten Pfarrer Johannes Ehrenbrink.

Der Gemeindereferent sprach über die vielen Talente, die Menschen haben. Er sagte besonders den Kindern, wenn die Talente verknüpft würden wie ein Netz, entstehe eine tragfähige Gemeinschaft. Schon holte er ein Wollknäuel mit besonders dickem, buntem Garn herbei und bat alle Kinder nach vorn.

Die ließen sich nicht lange bitten. Gut 30 Mädchen und Jungen strömten zum Altar und bildeten einen Kreis. Nach und nach wanderte das Knäuel durch alle Hände, ging von Seite zu Seite, wurde auch mal quer durch den Kreis geworfen, aufgefangen und weitergereicht. Bald waren alle Kinder verbunden. Sie standen fast ein bisschen feierlich da, als sie registrierten, dass sie tatsächlich irgendwie zusammenhingen und es dabei auf jeden und jede ankam.

Und das sagte Markus auch: So ein Netz könne reißen, wenn nicht alle mittrügen und füreinander einstünden. Alle Talente sollten eingebunden sein.

Jedes Kind durfte anschließend ein Stück des Netzes als Freundschaftsbändchen mit nach Hause nehmen. Die Kinder waren beieindruckt.

Text und Fotos: Delia Evers

Selbst die Kleinsten knüpften mitten im Netz mit.

Sie alle spannen das tragfähige Netz. Mütter halfen dem Wollknäuel ab und an weiter auf seinem Weg durch die Kinderhände.

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