Kinderkreuzweg am Karfreitag

Eine Kirche voller Familien war am Karfreitag zum gemeinsamen Kinderkreuzweg in der Kirche zu sehen. An unterschiedlichen Orten auf dem Kirchen- und Kitagelände wurden Stationen der Leidensgeschichte aufgebaut.

Verschiedene Aktionen an den Stationen ließen die Geschichte für die Kinder greifbar werden. Zum letzten Abendmahl versammelten sich alle Kinder und Eltern im Saal des Bonihauses zum gemeinsamen Essen und Trinken. Nach einem kurzen Tischgebet, das von den Kindern gesprochen wurde, teilten alle Anwesenden ein Fladenbrot und Traubensaft.

An kleinen Familientischen wurde das Brot gebrochen und der Traubensaft geteilt.

Anschließend ging es zum Ölberg, auf dem Jesus vor seiner Gefangennahme betete. Da in der Region eine natürliche größere Erhebung nicht auffindbar war, wurde im Sandkasten der Kita ein kleiner Hügel aufgeschüttet. Hier zündeten die Kinder ein Licht für Menschen an, die sie besonders lieben. Anschließend beteten auch sie gemeinsam.

Vorsichtig zündete sich jedes Kind eine kleine Kerze für einen lieben Mitmenschen an und stellte sie auf den Berg.

Nach einigen weiteren Stationen am Rathaus, am Bonihaus und auf den Rasenflächen wurde die Auferstehung in der Kirche gefeiert. Mit bunten Papierblumen wurde der bedrückend schwarze Altar geschmückt und ein Lied gesungen. Als Zeichen für die Auferstehung bekamen alle Kinder eine kleine Schale, die mit Watte, Wasser und Kresse-Samen gefüllt war. Da die Kresse besonders schnell aufgeht, wurde am Ostersonntag bei den meisten Kindern eine kleine Auferstehung sichtbar.

Mit bunten Farben und der brennenden Kerze erstrahlt der dunkle Altar.

Stolz präsentieren die Kinder ihre frisch gepflanzten Kresse-Samen.

Text: Markus Husen
Fotos: Patrick Blaes

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