Kirche geöffnet

Der Begriff „offene Kirche“ hat ab sofort eine zusätzliche Bedeutung. Der ehemalige Beichtraum, der lediglich als Abstellraum genutzt werden konnte, ist seit heute zum Kircheninneren hin geöffnet.

Bei der Gebäudebegehung, welche etwa zeitgleich mit der Erstellung der Haushaltsunterlagen stattfand, wurden erhebliche Schäden im inneren des Raumes festgestellt. Zum einen sind es Salpeterausblühungen im unteren Mauerwerksbereich, welche durch losen Putz und eben Ausblühungen erkennbar sind.

An diesem kleinen Beispiel sind die Schäden, die durch die Feuchtigkeit entstanden sind, gut erkennbar.

Zum anderen ist es Schimmelbildung durch zu hohe Feuchtigkeit im Raum und durch fehlende Lüftungsmöglichkeiten. Um Gesundheitsgefährdungen zu verhindern, hat der Bauausschuss vorgeschlagen, den Raum zu öffnen. Pfr. Andreas Robben stimmte dieser Vorgehensweise sofort zu. Der Raum wird nun eine Zeit lang in diesem Zustand bleiben, damit sich die Feuchtigkeit dem übrigen Kirchenraum anpassen kann.

Weiterhin wurde das Tor am Opferstand geöffnet, was nochmal eine deutlich einladendere Wirkung hat.

Evtl. sind hier noch weitere Maßnahmen, wie z.B. das Entfernen der Tapeten, erforderlich, um diesen Prozess zu beschleunigen. Parallel dazu werden Angebote von Fachfirmen eingeholt, um einen Überblick über die Kosten zu erhalten. Diese dürften sich aber in einem erträglichen Rahmen halten. Der Pfeiler mit dem erkennbaren Riss wird in diesem Zusammenhang ebenfalls in Stand gesetzt. Der Riss hat sich seit Monaten nicht mehr vergrößert. Für die weitere Nutzung des Raumes gibt es bereits Anregungen.

Eine Idee ist z.B., den Schriftenstand zu vergrößern, um die beengte Situation im Eingangsbereich etwas zu entzerren, insbesondere vor und nach Gottesdiensten.

Text: Alfred Dellwisch
Fotos: Dennis Pahl und Alfred Dellwisch

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