Klüngeltüngels auf Buchheims Spuren

2015-11-15 Klüngeltüngel4Von Hildegard Lüken | Am 20. November herrschte richtiges Novemberwetter, aber die Klüngeltüngels hatten sich ein sicheres Ziel ausgesucht: die Kunsthalle Emden. 15 Interessierte machten sich auf den Weg.

Zu sehen gab es die Ausstellung „Ein Fest fürs Auge – Buchheims Expressionisten“. Und dank der sehr guten Führung wurde es ein hochinteressanter Nachmittag. Anhand ausgewählter Bilder gab es einen guten Überblick über die unterschiedlichen Maler und die Entwicklung der einzelnen Künstler. Viele Anekdoten und Geschichten um die beiden Sammler Buchheim und Nannen lockerten die Informationen auf.

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Sehr gute Führung für die Klüngeltüngels in der Kunsthalle Emden.

Lothar-Günther Buchheim (geb. 6. Februar 1918 in Weimar, gest. 22. Februar 2007 in Starnberg) war Maler, Fotograf, Verleger, Kunstbuch- und Romanautor (besonders bekannt ist sein Buch „Das Boot“), Filmemacher, Sammler und Gründer des „Buchheim Museum der Phantasie“ in Bernried am Starnberger See. Seit Mai 2001 ist hier eine äußerst wertvolle und international hoch geachtete Sammlung des deutschen Expressionismus und der französischer Kunst des 20. Jahrhunderts zu sehen.

Eine einmalige Kooperation zwischen dem Buchheim Museum und der Kunsthalle Emden machte die Zusammenführung von bedeutenden Teilen der Sammlungen Buchheims und Nannens möglich, so dass diese Ausstellung mit rund 200 Werken ein umfassendes Panorama der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt. Zu sehen ist sie noch bis zum 24. Januar 2016 – wirklich ein Fest fürs Auge und sehr zu empfehlen.

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Ein paar persönliche Erläuterungen wurden auch gern gegeben.

Zur Entspannung zog es die Klüngeltüngels dann natürlich noch gut gelaunt ins „Henri’s“, wo bei Kaffee und leckerem Kuchen über diesen „Kulturnachmittag“ gesprochen und Vorschläge für die weiteren Treffen gesammelt wurden. Fazit: Wieder ein schöner Tag!

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Die Ausstellung ist sehr ansprechend aufgebaut und beleuchtet. Links im Bild Hildegard Lüken, die den Ausflug bestens vorbereitet hat.

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Die Gruppe im Museum nach der Führung. Der Museumswärter, der die Kamera in die Hand gedrückt bekommen hatte, damit alle (einschließlich der Klüngeltüngel-Fotografin) auf die Platte gebannt würden, sah sich nicht in der Lage, dem Gerät das Vögelchen zu entlocken. Es flatterte erst los, als Delia Evers am Auslöser das Kommando gab.

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