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Klüngeltüngels in Ausstellung „Alles brannte“

Bei ihrem Märztreffen besuchen die Klüngeltüngels die Gnadenkirche Tidofeld in Norden mit der Ausstellung „Alles brannte“. Die Dokumentationsstätte widmet als erste Institution in Deutschland der Flucht und Vertreibung von Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten eine Daueraustellung.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Integration der Heimatvertriebenen in die bundesdeutsche Gesellschaft.

Zudem geht es um Schicksalgeschichten von Gastarbeitern, Aussiedlern, Spätaussiedlern und Russlanddeutschen, vietnamesischen Boatpeople oder aktuell Geflüchteten aus Ländern wie Syrien oder Eritrea.

Die Klüngeltüngels lassen sich u.a. durch die Sonderausstellung „Alles brannte“ führen. Sie ist bis zum 30. April in der Gnadenkirche zu sehen und zeigt jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen. Die Ausschreitungen im November 1938 beendeten für die Juden im niedersächsischen Raum, wo zahlreiche traditionsreiche jüdische Landgemeinden bestanden, und in Ostpreußen gleichermaßen jede Hoffnung auf eine weitere Existenz in ihrer Heimat, darunter auch in Norden. Soweit ihnen die Auswanderung nicht mehr gelang, wurden sie fast ausnahmslos in Ghettos und Vernichtungslager deportiert.

Die Klüngeltüngels [1] starten am Mittwoch, 20. März, um 13 Uhr am Bonihaus-Parkplatz. Die Führung durch die Dokumentationsstätte [2] beginnt um 14 Uhr. Sie kostet 3 Euro. Anchließend ist Zeit, noch einmal alleine zu schauen, bevor die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen zusammenkommen (Verpflegung 6,50 Euro).

Anmeldungen bitte baldmöglich bei Hildegard Lüken (04941 – 63530) oder bei Elisabeth Funke (04941 – 65004.