Klüngeltüngels sahen „The American Dream“

Pünktlich standen die Klüngeltüngels beim Bonihaus, um zur April-Tour zu starten. Ihr Ziel, die Ausstellung „The American Dream – Amerikanischer Realismus von 1945 bis 2017“ ist nicht nur faszinierend…

… man bekommt so etwas wohl auch selten zu sehen! Leider konnten diesmal nicht so viele Klüngeltüngels teilnehmen wie gewohnt.

Der Amerikanische Realismus wurde bislang in keiner Ausstellung in Europa in seiner gesamten Bandbreite gezeigt und ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Kunsthalle Emden und dem Drents Museum in Assen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Beide Museen präsentieren auch einige ausgewählte Exponate aus dem Zeitraum des jeweiligen Partnermuseums. Die beiden Häuser arbeiten dabei mit großen US-amerikanischen Museen und Privatsammlungen zusammen, die über bedeutende Bestände auf diesem Gebiet verfügen.

Der Amerikanische Realismus zeigt die realen Lebensbedingungen der Amerikaner auf, vertritt gesellschaftskritische Positionen und legt den Blick verstärkt auf die menschliche Figur und die menschliche Existenz in den USA.

Fotorealistisches Gemälde von Stone Roberts, Grand Central Terminal: An early December Noon in the Main Concourse, 2009 -2012, Ö./Lwd., 188 x 193 cm. Entnommen: http://kunsthalle-emden.de/pictheamericandream/

Die insgesamt mehr als 200 Werke in den zwei Museen bieten anhand der Themen Mensch/Figur, Stadtleben, Landschaft, Darstellung des alltäglichen Lebens und Stillleben einen faszinierenden Einblick in den ›American way of life‹, der nicht zuletzt auch Kunst und Lebensgefühl in Europa maßgeblich mitbestimmt hat.

Hillary Clinton, Bleistiftzeichnung in der Ausstellung „The American Dream“.

Dank einer sehr guten Führerin bekamen die Klüngeltüngels viele Hintergrundinformationen zu Bildern oder Fotos und dem Leben in Amerika überhaupt. Und häufig standen sie vor riesigen Bildern und staunten, denn oft sah man erst auf den zweiten Blick, dass das Bild kein Foto, sondern gemalt war, so realistisch sind die Darstellungen.

Beeindruckend z. B. ist ein riesiges Portrait in schwarz-weiß von Hillary Clinton. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich erstaunlicherweise dieses Bild als Bleistiftzeichnung! Man sieht jeden einzelnen Strich.

Begeistert gingen alle nach Ende der Führung noch einmal durch die Ausstellung, bevor sie sich zu Kaffee und Kuchen im angeschlossenen Café trafen und die Eindrücke austauschten.

Einhellige Meinung: ein spannender und gelungener Nachmittag.

Text und Fotos (3): Hildegard Lüken

Die Klüngeltüngels in der Emder Kunsthalle.

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