Klüngeltüngels und „neue Gesichter“

Aktive Senioren schlenderten über "Weihnachtszauber" | Von Hildegard Lüken

Die Klüngeltüngels trafen sich zum Jahresabschluss auf dem Auricher „Weihnachtszauber“. Sie freuten sich über zwei „neue Gesichter“ und hatten echt bayrische Freude…

Bei Glühwein und Bratwurst hielten sie Rückblick auf das vergangene schöne und abwechslungsreiche Jahr mit seinen monatlichen Klüngeltüngeltreffen.

Kultur, Geschichte, Geselligkeit, Bewegung und gutes Essen: Das alles hatte in den letzten zwölf Monaten auf dem Plan gestanden und war bestens angekommen.

Da es auf dem „Weihnachtszauber“ doch ziemlich zog und Füße, Hälse und Nieren kalt geworden waren, wanderten die Klüngeltüngels zum Aufwärmen ins bayrisch geführte „Bazi“ am Carolinengang.

Hier kam Neu-Klüngeltüngel Peter voll auf seine Kosten, denn er, von Hause aus Bayer, und die Wirtin, ebenfalls original und originell bayrisch, hatten in Null-komma-Nix heraus, dass ihre gemeinsame Heimat am Chiemsee liegt.

Sie zählten gemeinsame Bekannte auf, sprachen wie längst Vertraute über die Nichte vom Neffen von der Tante, die den Vater im Dörfchen X wohnen hat und so fort. Es war eine helle Freude, den beiden zuzuhören.

In geselliger Runde verabredeten sich die Klüngeltüngels schon für ihr nächstes Treffen im neuen Jahr: natürlich am 20. Januar.

Nein, nicht am Chiemsee, sondern etwas näher bei im Kukelorum am schönen Ems-Jade-Kanal in Rahe.

Das ist quasi eine Art historisch begründetes Treffen, denn im Kukelorum ist vor zwei Jahren der Name Klüngeltüngels geboren worden.

Wer die Geschichte der Namensgebung nachlesen möchte, ist hier richtig.

Und wer am Grünkohlessen der Klüngeltüngels teilnehmen möchte, ist bei Elisabeth Funke oder Hildegard Lüken richtig: Sie nehmen Anmeldungen entgegen.

Die Klüngeltüngels bei Bazi. In der Bildmitte zwei „neue Gesichter“: Peter (aus Bayern) und Margret (im Foto nicht die Margret links neben Peter, sondern die Margret rechts, aus dem Rheinland). Herzlich willkommen in der Gemeinde!

Ausdrücklich erwähnt sei noch, dass die Gruppe aus der St.-Ludgerus-Gemeinde auf dem „Weihnachtszauber“ Zeuge eines besonderen Ereignisses wurde. Die Klüngeltüngels hatten sich hinter der Markthalle gerade an einem Stand mit Feuerkorb voll brennender Holzscheite versammelt, als nach und nach ringsum die Lichter ausgingen und das Reden verstummte:

Schweigeminute für die Opfer des Attentats auf dem Adventsmarkt unter der Berliner Gedächtniskirche.

Sehr wenige schwatzten munter weiter. Um sie herum breitete sich eine fast andächtige Stille aus.

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