Knubbeleng beim Fest der Kulturen

Anders als bei Bier- und Stadtfest war es Sonntag beim Fest der Kulturen knubbeleng auf dem Auricher Markt. Schon um 14 Uhr pappte an einem der Essensstände auf einem Menü-Schild der Hinweis „ausverkauft“.

Herrlich lecker waren die Gerichte aus den verschiedensten Kulturen, oft dargeboten von Menschen in ihren Landestrachten, mit dicken goldenen Turbanen auf dem Kopf, mit Zierzöpfen und Schleifen, in Folkloreröcken oder bunten Hemden.

Einige Gerichte waren schnell aufgeputzt.

Hier probierten alle teilnehmenden Nationen bei fast allen teilnehmenden Nationen. Beim Ringelreigen vor der Bühne hielten sich Menschen unterschiedlichster Herkünfte an den Händen und tanzten. Sie erlebten, wie wertvoll es ist, die eigenen Kulturen fern der Heimat weiterzupflegen und denen, die hier zu Hause sind, mit Freude vorzustellen.

Das schadet der Integration kein bisschen.

Im Gegenteil: Wer selbstbewusst die eigene Kultur pflegen und zeigen darf, muss keine Angst haben, vom vielleicht noch Fremden überrannt zu werden.

Vor Ort waren u.a. die Flüchtlingshilfe und amnesty international. Sie unterfütterten das Fest der Gaumenfreude mit reichlich Informationen. Darauf können die Menschen in Aurich nie genug Appetit haben.

Die Kinder hatten schnell heraus, wie die Kugel sich drehen lässt: Sie zogen und schoben in dieselbe Richtung, jedes Kind mit eigener Kraft. Wie schön wäre es, Erwachsene bekämen die Dinge auf der Weltkugel so vereint ans Laufen.

Eindrucksvolle Tänze bot diese Gruppe, die von Kurden getragen wird.

Knubbeleng standen die Menschen während der zahlreichen Bühnenvorführungen. Da war immer Bewegung drin.

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