Lebendiger ökumenischer Pfingstgottesdienst in der FEG

Die Auricher Ökumene feierte am zweiten Pfingsttag einen außergewöhnlichen Gottesdienst. Die Freie evangelische Gemeinde lud in ihre Kirche ein und riss die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes vom Hocker.

Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Der Rhythmus des Himmels“. Dieser Rhythmus war sehr deutlich in der musikalischen Begleitung des KJE zu spüren.

Völlig unvermittelt kamen nach der Begrüßung von Pastor Axel Gärtner die Sängerinnen und Sänger aus allen Ecken der Kirche hervor und stimmen in den Ruf „Freedom is coming!“ ein.

Ein typisches Merkmal der freien Kirchen ist der Lobpreis. Ein Element des Gottesdienstes, das flexibel gestaltet werden kann, aber oft aus mehreren hintereinander gesungenen Liedern und Gebeten besteht. Der KJE-Chor hatte ein entsprechendes Medley vorbereitet. Die Aufforderung des Pastors, wer den Geist in sich fühle, könne zu den Liedern aufstehen und mitsingen, wirkte zunächst auf einen katholisch geprägten (möglicherweise sogar emsländischen) Gottesdienstbesucher etwas befremdlich. Aber es war eine absolut mitreißende Stimmung. Die Besucher standen, klatschten und sangen mit, beeindruckend.

Auch die Predigt vermittelte nicht nur in den verkündeten Worten, sondern auch in der Begeisterung von Pastor Lars Tietgen eine pfingstliche Stimmung, die mitriss.

Es war ein erfrischend anderer Gottesdienst, der passend zu Pfingsten einige neue Impulse zu bieten hatte. Nach dem Event lud die FEG zu gemeinsamen Kaffe, Tee und Stuten ein.

Als Zeichen der gemeinsamen Ökumene wurde eine große Karte von Aurich aufgestellt auf der sich jeder mit einem Farbklecks verewigen konnte. Ein Zeichen der Einheit in Vielfältigkeit.

Außerdem wurden auf den Stehtischen verschiedene Karten mit Gesprächsimpulsen platziert, um im Sinne der Ökumene mit den Mitgliedern der anderen Gemeinden ins Gespräch zu kommen.

Text: Markus Husen
Fotos: Angelika Brokamp und Markus Husen

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