Litauen-Reisende erreichten Alytus

Bestens in Alytus angekommen sind nach 17 Stunden Fahrt die Litauenreisenden aus Neuauwiewitt. Punkt Mitternacht hatte Pfarrer Johannes Ehrenbrink im Foyer des Bonihauses den Reisesegen erteilt.

Ohne gefährliche Situationen erreichten die drei Bullis kurz nach 18 Uhr Ortszeit die litauischen Freunde in Alytus – bei brütender Hitze von 35 Grad. Deshalb ging es für alle erst einmal unter die Dusche. Minuten später rann der Schweiß erneut, so heiß war es.

Doreen (ganz links im Bild) hatte für unterwegs tollen Proviant eingepackt.

Da saßen die vier Laster-Fahrer bereits im Hotel auf der lauschigen Terrasse und nahmen ein gepflegt gezapftes Kaltgetränk zu sich. Die vier Männer, die 20 Stunden vor den Bullis gestartet waren und eine Übernachtung eingeschoben hatten, waren 20 Minuten vor den Bulli-Besatzungen angekommen.

Für sie hatte es einen kleinen Zwischenfall gegeben. Unterwegs kamen sie an eine „frische“ Unfallstelle. Lkw-Fahrer und Rettungssanitäter Patrick Blaes stoppte sofort seinen Lkw und rannte mit einem Notfallkoffer los. Glücklicherweise musste er nicht eingreifen.

Im  Gemeindezentrum von St. Kasimir war am Abend ein köstliches Büffet aufgebaut. Der neue Pfarrer Rytis begrüßte die deutschen Gäste, Birute übersetzte. Sie hätten sich in Alytus herzlich auf den Besuch aus Deutschland vorbereitet. Zwar sei er erst neun Monate im Amt, habe aus der Gemeinde aber bereits sehr viel Gutes über die Hilfe aus Neuauwiewitt gehört: „Es wurde nur Gutes gesprochen über euch als Menschen und Freunde.“

Er freue sich sehr, die Neuauwiewitter zu Pfingsten begrüßen zu dürfen – denn auch zu Pfingsten gehe es um den Gedanken des Schenkens und des Beschenktwerdens, des Gebens und des Empfangens.

Dann bat er seine Gäste und viele Bekannte aus der Gemeinde, darunter etliche Malteser, zu Tisch. Es wurde reichlich getafelt. Die mitreisenden Jugendlichen hatten noch die Kraft, gleich neben St. Kasimir Fußball zu spielen und feuerten sich dabei mächtig an, denn auch Franziska und Natalia kickten mit. Und so meinte ein Jugendlicher zu einem anderen, der noch unschlüssig war, ob er mitmachen sollte: „Wenn sogar die Mädchen in Sandalen und Röcken spielen, kannst du das ja wohl auch.“ Das Argument zog.

Kicken neben der Kirche: mit Ball, Rock und Sandalen.

Irgendwann verlagerte sich die Gesellschaft auf die Treppenstufen des Gemeindehauses. Alfred Dellwisch überreichte Geschenkkörbe an liebe Menschen, die besonders für die Partnerschaft stehen; und die Neuauwiewitter stimmten ein „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn an.“ Die Gastgeber antworteten mit einem litauischen Segenslied und hielten dabei schützend die Hände hoch.

Versammelte Festgemeinschaft, ganz links der neue Pfarrer Rytis.

Hier ließ es sich gut aushalten.

Am Abend im Hotel hatte Onno plötzlich sein Schifferklavier zur Hand. Der Abend endete überaus fröhlich mit Gesang.

Mittwoch geht es bei superheißen Temperaturen ans Abladen der Laster.

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