Mutter-Modell mit sechs Paar Armen

Einen munteren Sonntagsgottesdienst feierten am vergangenen Wochenende viele Familien in St. Ludgerus Aurich. Vorgestellt wurde ihnen ein Mutter-Modell aus einer fiktiven Schöpfungsgeschichte.

Der Pastorale Mitarbeiter Daniel Gauda las passend zum Muttertag eine etwas andere Geschichte vor: eine fiktive Schöpfungsgeschichte vom sechsten Schöpfungstag, als Gott Mann und Frau (und die Frau offenkundig gleich als Mutter) schuf.

Taube unterm Dach. Auch sie lauschte der Erzählung vom Mutter-Modell.

Die Geschichte sprach besonders Kinder an. Viele hörten gespannt zu, und immer wieder linsten sie zu ihren Müttern, als wollten sie abgleichen, ob sich an ihnen wiederfand, was sie von Daniel hörten.

Ein Engel, Gott und ein allererstes Mütter-Modell kamen in der Erzählung vor. Der Engel sprach Gott auf das fast fertige Modell an. Und Gott erläuterte die besonderen Anforderungen.

An den Stellen, an denen berichtet wurde, dass Mütter drei Paar Augen und sechs Paar Hände haben sollten, zudem Tränenkanäle als Überlaufventile und viele andere praktische und herzliche Sachen, grinsten einige Kinder. Offenkundig liefen in ihnen ganze Filme ab.

Eine große Bereicherung war wieder die Kinderschola, die lauthals und schön ihre Lieder sang und sogar anspruchsvolle Werke im Kanon ins Kirchenrund schmetterte.

Selbstbewusst und ruhig trugen Kinder ihre Fürbitten vor.

Eine echte Taube, die Pfarrer Johannes Ehrenbrink als Vorbotin des kommenden Pfingstfestes in der Kirche gleich zu Beginn willkommen geheißen hatte, war so gebannt vom sonntäglichen Geschehen, dass sie während der gesamten Heiligen Messe reglos auf einem Vorsprung unterm Dach hockte und zuhörte.

Vielleicht hatte sie sich aber auch nur den Wunsch des Pfarrers zu Herzen genommen, ja nicht wie wild über den sonntäglich gekleideten Menschen herumzuflattern und ihre inwendigen Verdauungsgüter herabplumpsen zu lassen.

Text und Fotos: Delia Evers

Und hier die etwas andere „Schöpfungs-Geschichte“ und die Fürbitten zum Nachlesen.

Kinderschola mit Jan-Carsten Ziems und Doris Bigalski.

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