Nachlese zur Gemeindereise von Neuauwiewitt

Viele Menschen haben gute Erlebnisse möglich gemacht | Von Delia Evers

Montag Abend sind die Neuauwiewitt-Reisenden wohlbehalten in der Heimat angekommen, randvoll mit Erfahrungen und Eindrücken. Dazu haben viele Menschen beigetragen. Hier eine Nachlese…

Da ist natürlich Thomas Baron, der schon zahlreiche Bustouren für die Neuauwiewitter gefahren ist. Er lenkte den Fünf-Sterne-Bus von Auto Fischer jederzeit umsichtig, sicher und versiert. Zwischendurch versorgte er Reisende mit seinem Humor und köstlichen kleinen Geschichten.

Denn natürlich hat er als Busfahrer und -manager jede Menge erlebt. Einmal war er mit einer Reisegesellschaft unterwegs, als ein Mann besorgt nachfragte, wann diese Horrortour endlich aufhöre. Thomas sagte irritiert: „Aber es läuft doch alles nach Plan.“ „Kann nicht“, meinte der andere. „Wir haben diesen Laster hinter uns nun schon zum dritten Mal überholt.“

Thomas setzte den besorgten Reisenden umgehend in Kenntnis. Überholt hatte er den Laster eines der größten Straßentransportunternehmen in Europa: Waberer’s bringt täglich rund 3000 Sattelauflieger auf die Straße.

Drei von den 3000 hatte Thomas an diesem Tag überholt.

Mit im Neuauwiewitt-Bus war Ehefrau Steffi Baron. Als in Nürnberg die örtliche Stadtführerin zustieg, fragte sie Steffi: „Sind Sie die Reiseleiterin?“ Steffi verneinte: „Ich bin nur für den Service an Bord zuständig.“

„Nur“ war heftig untertrieben. Steffi versorgte die Reisegäste unaufdringlich und freundlich mit Getränken, vor allem mit Mineralwasser gegen „zu wenig trinken“.

Steffi und Thomas Baron: das Bus-Team.

Kaum war die Reisegesellschaft an den acht Morgenden eingestiegen, kam eine weitere Person zum Zuge: Gemeindereferent Markus Husen hatte ein Heftchen mit Morgenandachten vorbereitet. Mit ihrer Hilfe stimmte Markus die Fahrgäste auf den Tag ein. Sie passten zu den jeweiligen Reisezielen und enthielten aussagekräftige kleine Geschichten mit überraschenden Pointen.

So wurde an jedem gemeinsamen Morgen deutlich, in wessen Namen Reisende auf der Welt unterwegs sind.

Ganz weltlich ging es bei einem Liederabend im Hotel zu. Markus hatte nicht nur seine Gitarre dabei, sondern auch Liederzettel für alle. Das gemischte Ensemble aus vier Neuauwiewitt-Gemeinden klang zwar nicht wie die Fischer-Chöre. Dafür hatten die Unseren sehr viel Spaß. Es war ein herrlich geselliger Abend (den spontan auch Fritz Meyer auf seiner Mundharmonika begleitete).

Markus mit seiner „Klampfe“ beim Liederabend.

Da wurde kräftig gesungen. Rechts im Hintergrund Fritz Meyer mit seiner Mundharmonika.

Schwester Magdalena, in ihrer Kluft eine Art „katholisches Banner“ während der Reise, stimmte und dirigierte fröhlich mit.

Das alles hätte nicht stattgefunden, wenn Elsbeth und Josef Antony die Reise nicht – begleitet von Auto Fischer – mit sehr viel Kleinarbeit über ein Dreivierteljahr vorbereitet hätten. Sie bekamen während der Rückfahrt einen dicken Applaus.

Die Cheforganisatoren der Reise: Elsbeth und Josef Antony auf der Hotelterrasse.

Den setzte es auch für Pfarrer Johannes Ehrenbrink, der die Gesellschaft voll unterschiedlichster Persönlichkeiten mit allzeit offenen Ohren begleitet hatte.

Pfarrer mit offenen Ohren und lautem Gesang.

Die acht Tage waren eine gute Zeit mit vielen ernsten und vielen lustigen Gesprächen, mit ganz viel erlebenswerter Kultur und Natur in spannenden Städten wie Regensburg, Nürnberg und Passau, am Großen Arber und am Arbersee, auf dem Baumwipfelpfad und bei der Drei-Flüsse-Stadtrundfahrt.

Vielleicht am schönsten war das Miteinander in der Reisegesellschaft – am liebsten achtsam, einfühlsam und hilfsbereit.

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