Neuer Boni-Bus: Keiner soll alleine glauben

2015-12-13 Bonibulli3_1Von Delia Evers | Am Samstag strahlten die Augen von Johannes Ehrenbrink mit dem neuen Lack des ebenso neuen Boni-Busses um die Wette. Der Pfarrer stellte den ehrenamtlichen Fahrern den neuen VW-Bus vor. In den kommenden Jahren wird das Fahrzeug auf vielfältigste Weise eingesetzt: für’s Abholen gehbehinderter Fahrgäste zu Gottesdiensten, für den Mobilen Einkaufswagen, die vielen Touren der verschiedensten Jugendgruppen etc. …

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Der neue Bus bietet Hilfestellung für vielfältigste Aufgaben, und sei es für’s Verzurren der Schnürsenkel.

Der leuchtend gelb lackierte Bulli düst dank roter Klebefolien-Schrift mit der Botschaft durch die Lande: „Boni-Bus – Keiner soll alleine glauben“.  Das Bonifatiuswerk, das katholische Christen unterstützt, die in einer Minderheitensituation ihren Glauben leben, hat den Bus zu einem überwiegenden Teil finanziert. Ohne diese Unterstützung und ohne diesen Bus würde die Arbeit in der weitflächigen Diaspora erheblich dünner ausfallen.

Das neue Gefährt bietet praktische und sicherheitsfördernde Ergänzungen: So verfügt es für’s Rückwärtsfahren in engen Bereichen auf dem Display über eine optische und eine akustische Hilfe, hat elektrisch verstellbare Spiegel und eine eingebaute Navigation. Auch gekurbelt werden muss nicht mehr: Die Fensterheber sind elektrisch. Und der Motor hat ein paar mehr PS unter der Haube als der alte.

Im Dutzend ließen sich die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer von Johannes den Bulli erklären, der natürlich demnächst seine Fahrzeugsegnung bekommt.

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Einige der Fahrerinnen und Fahrer und der neue Bulli (im Hintergrund der alte, der in wenigen Tagen nach Litauen überführt wird, um dort weiterhin zu bekunden: „Keiner soll alleine glauben“).

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Johannes Ehrenbrink (hinter’m Lenkrad) erklärt den neuen Bulli.

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