Neues Flair mit Teeverkostung für die Eine Welt

Ein neues Flair zauberte der Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden nach der Sonntagsmesse in Aurich in seinen Einewelt-Verkauf: Schon an der Tür des ehemaligen Schwesternhauses begann es zu duften.

Und je weiter Besucherinnen und Besucher ins Haus gingen, desto besser konnten sie die Duftfahnen sortieren. Sie erschnupperten Ingwer und Pfeffer, Zimt und Kamille. Ihr volles Aroma entfalteten die Zutaten in den fair gehandelten Tees, die Maria Dellwisch, Isburga Dietrich und Dr. Elke Warmuth kredenzten – unterstützt durch Marianne Kirsch-Tiffert vom Weltladen-Team.

Es war ein munteres Miteinander. Viele Gäste drängten sich an den Verkaufstischen. Dort standen Stövchen mit edlen Kannen und mindestens so edlen Teesorten. Isburga und Elke schenkten stilvoll ein. Die Menschen genossen das Getränk und entschieden sich besonders gern für den Ingwer-Tee.

Im Schankraum war es richtig voll. Maria (l., graue Jacke) nahm bereitwillig die Verkaufserlöse entgegen. Marianne Kirsch-Tiffert (l., gelber Pullover) gab gerne Produkt-Informationen weiter.

Auf den Stühlen ließ es sich gut aushalten und plaudern.

Den gab es nicht nur heiß in Tassen, sondern auch unaufgebrüht in Packungen für daheim. Schon bald hieß es: Ingwertee ausverkauft. Das war kein Problem, denn viele andere Sorten wollten ebenfalls gebührend gewürdigt werden.

Elke (Mitte) und Isburga (ganz links) schenkten gekonnt ein.

Zum Getränk gab es leckere Kekse und feinste Schokoladen.

Viele Besucher deckten sich ein. Der nächste Fair-Verkauf in Aurich ist am 10. Februar (immer am zweiten Sonntag eines Monats). Wer es eiliger hat, begibt sich zum Weltladen Aurich an der Wallstraße 44.

Der Ausschuss MEF freute sich über den Erfolg der Teeverkostung. Er möchte solche Aktionen weiterhin anbieten und Produktgruppen und ihre Qualität bekanntmachen. Immer geht es vor allem darum, den Blick für Lebensumstände in anderen Ländern zu schärfen, die nicht so vielversprechend sind wie die Bedingungen in Deutschland und speziell in Aurich.

Der Fair-Verkauf öffnet benachteiligten Menschen gerechtere Chancen.

Text und Fotos: Delia Evers

Nach der Teestunde räumten die Damen flugs auf. Das Geschirr musste zurück ins Bonihaus. Maria (v.l.), Elke und Isburga packten es sinnigerweise auf einen Teewagen und schoben in flotter Fahrt los, denn der Himmel schickte zur guten Tat reichlich Segen von oben. Die Spülmaschine musste trotzdem noch ran.

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