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Pfarrbrief 2022-05 | Was Ost und West verbinden kann

[1]An Pfingsten sind wir eingeladen, auf unsere Schwestern und Brüder in Osteuropa zu schauen, besonders jetzt während des Krieges, und uns solidarisch an der Kollekte für das Hilfswerk RENOVABIS zu beteiligen.

Die Deutschen Bischöfe haben dazu folgenden Aufruf verfasst:

Liebe Schwestern und Brüder, selten stand Osteuropa in unserem Land so im Mittelpunkt des Interesses wie in diesen Wochen und Monaten des Krieges in der Ukraine. Viele fühlen sich innerlich bedrängt von den Nachrichten über den russischen Überfall auf den Nachbarn, über Kämpfe und Gräueltaten. Nicht wenige sorgen sich auch um Frieden und Sicherheit in ganz Europa.

Was kann uns und was kann vor allem den vom Krieg geschundenen Menschen in dieser Lage Orientierung und Hoffnung geben? Das Motto der diesjährigen Pfingstaktion unseres Osteuropa-Hilfswerks Renovabis gibt darauf eine  Antwort: „Dem glaub‘ ich gern!“ Denn auch in den schwierigsten Zeiten unseres persönlichen Lebens und im Leben der Völker verhindert der Glaube an Jesus Christus den Absturz in die Verzweiflung. Gott hält uns fest. Er gibt uns Mut und Kraft, das Richtige zu tun. Und er verheißt den Menschen eine Zukunft über den Tod hinaus. In diesem Geist dürfen wir Pfingsten feiern und uns zugleich den schwierigen Aufgaben unserer Zeit stellen.

Seit vielen Jahren unterstützt Renovabis eine große Zahl von pastoralen und sozialen Projekten in der Ukraine. Diese Arbeit ist heute wichtiger denn je! Nothilfe und die Begleitung von Flüchtlingen sind das Gebot der Stunde. Aber in der Ukraine und in ganz Osteuropa muss es der Kirche auch darum gehen, die Botschaft der Hoffnung zu verkünden und den Menschen angesichts aller Dunkelheiten das Licht zu zeigen, das nur der Glaube uns sehen lässt.

Wir Bischöfe bitten Sie herzlich: Unterstützen Sie die Menschen im Osten Europas durch Ihr Interesse, Ihr Gebet und Ihre großzügige Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag.

Der Ukraine-Krieg ist immer noch nicht vorbei! Beten wir auch weiterhin für die vielen Opfer des Krieges, besonders auch für alle, die nach der Flucht bei uns Trost und Hilfe suchen – und diese auch vielfältig finden!!

Der aktuelle Pfarrbrief ist hier [2] zu finden.

Ich wünsche allen Gästen von Nah und Fern und allen Gemeindemitgliedern, auch im Namen aller Mitarbeitenden, weiterhin eine gute Zeit bei uns in Ostfriesland.

Ihr und Euer Pastor Carl B. Hack