Reformation: Nicht nur ein Thema evangelischer Christen

Nicht nur evangelische, auch katholische Christen beschäftigten sich am vergangenen Donnerstag in Wiesmoor mit Martin Luther, der Reformation und anderen Themen, die damit in Zusammenhang stehen.

So trafen sich auf Einladung der Kolpingsfamilie Wiesmoor eine Reihe Interessierter im Gemeindesaal der katholischen Pfarrgemeinde „Maria – Hilfe der Christen“ zu einem geistlichen Gespräch. Dekanatsreferentin Brigitte Hesse leitete den Abend und gab fundierte Informationen aus Sicht der verschiedenen Konfessionen.

In einer ersten Runde wurden Eindrücke gesammelt, wie die Gottesdienste der anderen Konfession erlebt werden. Dabei wurde schnell klar, dass es zwar Unterschiede gibt, dass sich aber in den letzten Jahren sehr viel in der Zusammenarbeit getan hat.

Und Martin Luther wollte keine Spaltung der Kirche, sondern eine Reformierung, eine Verbesserung der Zustände, die eigentlich nichts mehr mit Kirche und Religion zu tun hatten.

Diese Ereignisse haben nicht nur die Kirche, sondern die ganze Gesellschaft geprägt.

Ein Beispeil sind die Landesherren, die die Konfession ihrer Untertanen bestimmten.

Luthers Grundbegriffe des Christentums – Christus, Schrift, Glaube und Gnade – sind heute aktueller denn je.

Gespannt lauschten die Kolpinger den Ausführungen von Frau Hesse.

Gespannt lauschten die Kolpinger den Ausführungen von Frau Hesse.

Heute gibt es viele Felder, in denen gemeinsam und ökumenisch gehandelt und gearbeitet werden kann. Nicht nur das Thema „Flüchtlinge“ bietet sich an.

Auch gemeinsame Gottesdienste oder Besuche bei anderen Konfessionen können zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

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