Verabschiedung von Natalia Löster

Erfolgreich hat unsere Pastoralassistentin Natalia Löster ihre Abschlussprüfung der Assistenzzeit abgeschlossen. Leider ist damit auch ein Stellen-wechsel verbunden, sodass sie die Pfarreienge-meinschaft wieder verlassen wird.

Sie schreibt:

„Liebe Gemeindemitglieder, in den vergangenen zwei Jahren durfte ich – neben meiner Stelle bei der Urlauberseelsorge in Norden – meine Assistenzzeit zur Ausbildung als Pastoralreferentin in der schönen Pfarreiengemeinschaft NeuAuWieWitt verbringen.

Diese zwei Jahre waren für mich zwei besondere, die wirklich wie im Flug herum gingen. Auch wenn ich nun wieder vollumfänglich „zurück“ in die Urlauberseelsorge wechsle, werde ich viele Erinnerungen aus meiner Zeit bei und mit Euch mitnehmen:

Ich denke etwa an den ökumenischen Pfingstgottesdienst an der Wedelfelder Mühle in Neustadtgödens – wann darf man schonmal eine Mühle mit Hilfe der evangelischen Konfis segnen?

Oder aber die wirklich geselligen Runden mit den kfd-Frauen in Aurich: Hier haben wir uns nicht nur angeregt über wichtige (ja, auch feministische!) Themen ausgetauscht; wir haben bei super leckerem Essen auch viel voneinander gelernt.

In Wiesmoor durfte ich öfter bei den Kolpinger*innen zu Gast sein. Besonders der Themenabend zum Islam wird mir in Erinnerung bleiben: So erwartete ich eine kleine, aber feine Runde. Stattdessen „stapelten“ wir uns fast im Gemeindehaus (ja, das war vor den Corona-Zeiten) – Ihr habt mir so bei meinem Praxisbesuch durch die Ausbildungsleitung richtig toll den Rücken gestärkt!

Wittmund war der Kirchturm, der für mich in den letzten zwei Jahren mein „Hafen“ war. Vor allem in der Arbeit mit Kindern und Familien habe ich mich ausprobieren und ganz viel lernen dürfen – ob durch Familiengottesdienste, die Sternsingeraktion und die Zeit der Vorbereitung auf die Erstkommunion. Und dann konnte ich sogar mein Herzensprojekt, unseren Nähtreff, mit ins Leben rufen. An diese Treffen voller Spaß und manchmal auch Verzweiflung ob der falschen Nähte werde ich sicher lange zurückdenken!

Doch nicht nur hier habt Ihr mich so herzlich aufgenommen: Überall – sowohl beim Pastoralteam als auch in allen vier Gemeinden – bin ich auf offene Arme Ohren, und Herzen gestoßen. Der Zusammenhalt dieser Pfarreiengemeinschaft ist etwas sehr Besonderes. Das ist mir in den letzten zwei Jahren immer wieder deutlich geworden durch Aktionen wie ZwiKoFi, das Pfarreiengemeinschaftsfest in Wittmund am Strand von Harlesiel, das Familienwochenende in Asel und ganz viel gemeinsames Essen. Was haben wir miteinander gefeiert! Deshalb verlasse ich die Pfarreiengemeinschaft auch mit einem weinenden Auge!

Nun gilt es dennoch, Abschied zu nehmen. In diesem Jahr ist alles etwas anders und das macht es mir nicht leichter: eigentlich wäre ich bereits jetzt im August nicht mehr in der Gemeinde und wir hätten die Gelegenheit gehabt, gemeinsam bei der Sendungsfeier am 19. September in Osnabrück und anschließend in der Pfarreiengemeinschaft zu feiern. Aber auch hier macht uns Corona (noch) einen Strich durch die Rechnung. Das Positive: Ich bleibe der Pfarreiengemeinschaft auf jeden Fall bis Ende September erhalten, denn: „meine“ Kommunionkinder begleite ich selbstverständlich noch bis zur Erstkommunion!

Die Sendungsfeier wird wie geplant am 19. September im Dom St. Petrus zu Osnabrück stattfinden. Auch wenn es in diesem Jahr aufgrund der Kontakteinschränkungen für Euch nicht möglich sein wird, persönlich daran teilzunehmen, möchte ich euch herzlich einladen, digital teilzunehmen. Auf www.bistum-osnabreuck.de bzw. dem YouTube-Kanal des Bistums könnt Ihr die Feier im Livestream verfolgen. Außerdem hoffen wir vom Pastoralteam, dass wir Ende des Jahres auch in unserer Pfarreiengemeinschaft noch einmal „live und in Farbe“ zusammenkommen können und – unter den dann geltenden Bedingungen – miteinander feiern können. Genauere Informationen dazu bekommt Ihr dann, sobald wir mehr wissen!

Auch wenn ich bald nicht mehr hauptamtlich in der Pfarreiengemeinschaft NeuAuWieWitt unterwegs bin, bleibe ich ja dem Dekanat Ostfriesland erhalten. Ich würde mich also freuen, den Einen oder die Andere auch nach meiner Zeit hier wiederzusehen!

Eure Natalia“

Wir wünschen ihr auf diesem Wege schonmal alles Gute und Gottes Segen für ihre weitere Arbeit!

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