Wenn Jesus nichts isst und trinkt…

Kinder in Kita und Krippe sprachen über das Fasten | Von Melanie Wiegmann

Die Kinder in Krippe und Kita von St. Ludgerus Aurich sprachen über das Fasten. Melanie Wiegmann, religionspädagogische Fachkraft im Haus für Kinder und Familien, erzählte in allen drei Gruppen von Jesus…

… er sei vor langer, langer Zeit in die Wüste gegangen. Dort habe er, mal ganz ohne Ablenkung und fastend, über sein Leben nachdenken und klären wollen, was ihm wirklich wichtig ist.

Melanie zeigte Fotos zum Beispiel von der unwirtlichen Wüste. Die Kinder bestürmten Melanie mit Fragen und Ausrufen. „Wenn Jesus nichts isst und trinkt, dann geht er tot.“ Melanie beschwichtigte kindgerecht, Jesus habe das Wichtigste dabei gehabt, das ihn nährte.

Melanie Wiegmann erklärte den Wüstengang von Jesus anhand von Bildern. Auch das Aschekreuz und seine Bedeutung machte sie anschaulich.

Natürlich wollten die Kinder wissen: „Was ist Fasten?“ Gemeinsam fanden sie das Wort „Verzichten“ als Erklärung. Einige größere Kinder kannten das Wort bereits und konnten beschreiben, was es bedeutet: eine Zeitlang bestimmte Dinge nicht essen oder tun.

Dann überlegten alle im Haus für Kinder und Familien gemeinsam, worauf sie in Kita und Krippe in den kommenden Wochen bis Ostern verzichten wollten. Fast einstimmig einigten sie sich darauf, auf den freitäglichen Nachtisch und die Kekse zur Teepause zu verzichten und stattdessen lieber noch mehr Obst und Gemüse zu essen.

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