Wir haben teil an dem einen Brot

Neuauwiewitt feierte Fronleichnamsfest | Von Delia Evers

Im Gemeindehaus von Sande in Neustadtgödens feierte Neuauwiewitt Fronleichnam – die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Die Gläubigen freuten sich an Seiner Nähe.

Vielerorts hatten am selben Tag bereits Prozessionen stattgefunden. Auch die Gläubigen unserer Pfarreiengemeinschaft zogen wie in den vergangenen Jahren aus – mitten hinein in Häuser, in denen Menschen unterschiedlichste Hilfe erfahren; so hatten sie schon bei den Johannitern in Wiesmoor Heilige Messe gefeiert, in den Räumen der Tafel in Wittmund – und in den Werkstätten für Behinderte in Aurich.

An Fronleichnam feiern sie dort die Nähe Gottes, wo auch Menschen anderen Menschen Nähe schenken – wie in den Räumen in Neustadtgödens.

Die Eucharistiefeier war ganz auf die Nähe Gottes zu den Menschen abgestimmt.

Die Predigt griff das Thema der Lesung auf, in der es heißt: „Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? E i n Brot ist es. Darum sind wir viele e i n Leib, denn wir alle haben teil an dem e i n e n Brot.“

Diese Gemeinschaft mit Christus, die zugleich Gemeinschaft unter den Menschen ist, kam auch in den Fürbitten zum Tragen. Die Texte wurden von Vertretern aus allen vier Gemeinden vorgetragen.

Wie schon in den Vorjahren war auch dieser Fronleichnamsgottesdienst mitten hinein ins Lebensumfeld fremder Menschen eine gute Erfahrung.

Nicole Ziems begleitete den Gemeindegesang.

Pastor Carl B. Hack brach das Brot. Es konzelebrierten Pfarrer Johannes Ehrenbrink und Pastor Bernhard Söbke.

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