Kindertagesstätte

St. Ludgerus Aurich


Das Team der Kindertagesstätte

Leitbild der Katholischen Kindertagesstätte St. Ludgerus Aurich (PDF-Datei)

Konzeption des Hauses für Kinder und Familien St. Ludgerus (PDF-Datei)

Flyer „Haus für Kinder und Familien“ (PDF-Datei)

Anmeldeformular für die Katholische Kindertagesstätte (PDF-Datei)


kita-aurich-ansicht1Am 5. Februar 2014 wurde die Kindertagesstätte St. Ludgerus mit einem weiteren Qualitätsmerkmal ausgezeichnet. Diese Auszeichnung zum „Haus für Kinder und Familien“ wurde von der Leiterin des Seelsorgeamtes, Frau Daniela Engelhardt, Herrn Caritasdirektor Franz Loth und Herrn Generalvikar Theo Paul überreicht.

Die Kindertagesstätte St. Ludgerus hat sich in den letzten Jahren sehr zielgerichtet und mit viel Engagement zum „Haus für Kinder und Familien“ weiterentwickelt.

Der Träger und das gesamte Kindertagesstättenteam haben sich bereits im Jahr 2009 auf den Weg gemacht, um am Qualitätsmanagementhandbuch des Bistums mitzuarbeiten.

2014-12-09-kita-aurich-logoDa die Umsetzung der Inhalte des Handbuchs in der Einrichtung vollständig stattgefunden hat, war die Voraussetzung zur Vergabe des Logos „Haus für Kinder und Familien“ erfüllt. Das Logo: ein buntes Kreuz, passend zum bunten Bild in unserem Haus. Wer genauer hinschaut, sieht noch mehr: Vier Personen, die aus der Vogelperspektive betrachtet werden. Sie halten sich an den Händen und bilden so das bunte Kreuz. Zu sehen sind zwei Erwachsene und zwei Kinder. Sie stehen für das Miteinander von Kindern und Erwachsenen in den Familien, Kindertagesstätten und Gemeinden

Die Einrichtung arbeitet mit drei Ganztagsgruppen für insgesamt 65 Kinder. Davon befinden sich 15 Kinder in der Sonnenstrahlengruppe der Krippe und jeweils 25 Kinder in den Ganztagsgruppen im Kindergartenbereich.

Die Kita öffnet morgens um 7.00 Uhr. Die Betreuung der Kinder ist bis 17.00 Uhr gewährleistet.

Neben den bedarfsgerechten Öffnungszeiten spielt die Qualität der Erziehungs- und Bildungsarbeit eine wichtige Rolle. Gut ausgebildete Erzieherinnen sichern ein hohes Maß an pädagogischer Qualität. Das gesamte Team der Kindertagesstätte zeigt eine besondere Bereitschaft, sich kontinuierlich in Fortbildungsveranstaltungen weiterzubilden.

Das Bundesprojekt „Sprache und Integration“ konnte für ein Jahr bis zum 31. Dezember 2015 verlängert werden. Dadurch steht der Einrichtung eine zusätzlich ausgebildete Fachkraft für Sprachförderung mit 19,5 Wochenstunden zur Verfügung.

Die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V angebotene Fortbildung zu Elternberatern und Elternbegleitern zu den Bildungsverläufen von Kindern wird – hier in Aurich – in diesem Jahr angeboten. Zwei Erzieherinnen unserer Einrichtung nehmen an den drei jeweils einwöchigen Veranstaltungen teil. Insgesamt haben dann sechs Erzieherinnen diese Veranstaltungsreihe besucht und arbeiten als Elternberater und Elternbegleiter in unserer Kindertagesstätte.

Integration und Inklusion

Um zukünftig den Gedanken der Inklusion bei uns intensiver leben zu können, bilden sich in diesem und im nächsten Jahr zwei Erzieherinnen zu Fachkräften für integrative Erziehung und Bildung fort. Mit dem Medium Videokamera wird, im Rahmen der videogestützten Begleitung und Beratung, bei Kindern eine relativ große Objektivität, Sachlichkeit und Transparenz geschaffen. In diesem Jahr nehmen zwei Erzieherinnen an einer mit sechs Modulen ausgestatteten Fortbildungsveranstaltung teil.

Die Ausbildung zur Fachwirtin für Erziehungswesen hat eine Erzieherin in einer einjährigen Zusatzausbildung mit mehreren Wochenendmodulen auf sich genommen und erfolgreich abgeschlossen.

2014 erhielten wir die Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“. In jedem Quartal nimmt eine unserer pädagogischen Fachkräfte an einer entsprechenden Fortbildung teil. So wird das natürliche Interesse der Kinder entwicklungsangemessen begleitet.

Mit dem Gelernten aus diesen kontinuierlichen Fortbildungen können die pädagogischen Fachkräfte mit den Eltern, neben dem täglichen Austausch über Tür- und Angelgespräche, regelmäßig qualifizierte Entwicklungsgespräche führen. Hilfe und Beratung in pädagogischen und auch persönlichen Anfragen werden den Eltern damit gegeben. Darüber hinaus steht ein umfangreiches Netzwerk zur Verfügung.

Mitten im Leben

Unser Haus für Kinder und Familien ist mit unserer ganztägigen Krippen- und Kindergartenbetreuung in das soziale Leben der Stadt Aurich integriert, da es sich mitten in der Innenstadt, neben dem Pfarr- und Gemeindehaus und direkt am Schwesternhaus befindet.

Das Dekanatsjugendbüro mit den dazu gehörigen Bereichen für die Arbeit der Jugendgruppen hat über der Kindertagesstätte seine Räume.

Im angrenzenden Gemeindehaus befinden sich die Caritas-Geschäftsstelle und die Büros der Gemeindesozialarbeiterin und des Jugendmigrationsdienstes.

Der kindgerecht gestaltete Georgswall mit einigen Spielmöglichkeiten und die Innenstadt sind fußläufig schnell zu erreichen. Innerhalb des Stadtgeschehens und maßgeblich innerhalb der Kirchengemeinde findet somit stets ein reger Kontakt statt.

Die Kinder unserer Einrichtung stammen mehrheitlich aus dem näheren Innenstadtbereich, aber auch Kinder aus anderen Ortsteilen sind bei uns willkommen und nutzen unser Betreuungsangebot gerne.

Unsere Kinder kommen aus allen sozialen Gefügen der Gesellschaft:

Kinder aus Patchwork-Familien oder aus Regenbogenfamilien; sie haben multikulturelle Hintergründe, flüchtlings- oder pflegefamiliäre Hintergründe; alle sind uns gleichermaßen willkommen wie Kinder aus der klassischen Familienform mit Vater, Mutter und Kind.

In unserem Leitbildsatz ist klar von allen Kindern die Rede: Egal, welche Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, Konfession oder besondere körperliche Fähigkeiten sie mitbringen.

Unterschiedliche Lebenshintergründe

Gleichwohl kommt es immer wieder vor, dass wir gefragt werden, ob wir Kinder bei uns aufnehmen, die nicht katholisch sind.

In dieser Frage verbirgt sich für uns ein qualitativ hoher Anspruch an unsere Arbeit: Wir können nur alle Kinder gleich bzw. inklusiv sehen, wenn wir uns mit den jeweiligen Lebenshintergründen der Kinder im einzelnen auseinander setzen.

Dazu gehört für uns, denen Respekt und Toleranz zu zollen, die nicht unserer Glaubensgemeinschaft angehören: Muslimen, Buddhisten, Juden, Hinduisten und all denen, die in anderen Glaubensgemeinschaften beheimatet sind.

Mögliche sprachliche Barrieren überwinden wir als Konsultationskita für Sprache und Integration mithilfe moderner Medien und Materialien und in Zusammenarbeit mit festen Netzwerkpartnern.

Christliches Weltbild

Als kirchliche Einrichtung sind wir natürlich nicht weltanschaulich neutral. Wir orientieren uns am christlichen Weltbild. Dieses geht von der grundlegenden Offenbarung der Heiligen Schrift aus, dass jeder Mensch ein einmaliges Geschöpf ist. Jedes Kind ist ein Gedanke Gottes, von Ihm gewollt, erwünscht und geliebt.

„Da rief Jesus ein Kind herbei und stellte es in ihre Mitte…..“
(Mt. 18.2)

Der Anfang dieses Satzes aus der Bibel begründet unsere Arbeit in unserem Haus für Kinder und Familien: Er begleitet uns durch die Konzeption, unser christliches Leitbild und natürlich auch in jeder Minute unserer täglichen Arbeit mit den Kindern.

Genau an diesem Punkt setzt unsere religionspädagogische Arbeit an:

Der interreligiöse Dialog mit Wertschätzung anderer Religionen ist in unserer Kindergartenarbeit eine Grundlage, die uns ermöglicht, alle Eltern und Kinder bei uns zu beheimaten.

Mit den dazugehörigen Materialien stellen wir den Kindern und Eltern unserer Einrichtung gerne anschaulich vor, welche Unterschiede, aber auch welche Gemeinsamkeiten es in unseren Religionen gibt.

Seien Sie willkommen, beheimaten Sie sich bei uns und erleben Sie gerne die wohltuende Atmosphäre in unserem Haus für Kinder und Familien!

Tina Hardy, Einrichtungsleitung
Horst Stamm, Kitaausschussvorsitzender

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