Worte können verletzen wie Steine

2016-03-13 Fam-Gottesdienst3_1Von Delia Evers | Steine verteilten Barbara Herbst, Daniela König und Susanne Röttgert an die Kinder im Gottesdienst in St. Ludgerus. Von Steinen war auch im Evangelium die Rede: von Steinen, die einen treffen können. Die Kinder wiegten die Steine in der Hand, fühlten ihre Kälte, ihre Härte und ihre Schwere. Mit solchen Steinen, so berichtete das Evangelium, sollte eine Frau beworfen werden, die gesündigt hatte. Doch Jesus verzieh ihr. Der Frau wurde kein Haar gekrümmt.

Barbara Herbst erzählte kindgerecht, dass nicht nur Steine einen Menschen treffen können. Auch Worte könnten kalt, hart, schwer und verletzend sein. Barbara Herbst: „Worte können so hart wie Stein sein und ganz schön wehtun. Wenn wir jemanden anschreien, jemanden beschimpfen. Wenn wir jemanden verurteilen oder schlecht über jemanden reden. Auch wenn wir falsche oder schlechte Dinge über jemanden sagen. Dann tun Worte weh wie ein Stein, der uns trifft.“ Dann machten wir uns schuldig.

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Worte können treffen wie Steine – das machen v.l. Barbara Herbst, Daniela König und Susanne Röttgert deutlich.

Die Kinder brachten ihre Steine zu den Altarstufen und bildeten einen Weg daraus – den Weg der Vergebung. Denn mit unserer Schuld dürften wir zu Gott gehen und ihm sagen, wenn wir andere verletzt hätten. „Er verzeiht uns.“

Mehrere Kinder sprachen eine Fürbitte. Alle Mädchen und Jungen durften sich nach dem Gottesdienst ihre Steine zurückholen, damit sie immer mal wieder daran erinnert werden, wie schwer Steine und Worte wiegen können und dass am Ende Verzeihen und Vergeben der richtige Weg sind.

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Die Kinder holten sich ihre Steine zurück.

Die Kinderschola begleitete den Familiengottesdienst mit passenden Liedern (u.a. „Wie ein Fest nach langer Trauer“) auf’s Beste.

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Barbara Herbst, Daniela König und Susanne Röttgert freuten sich über den gelungenen Familiengottesdienst.

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Nach der Heiligen Messe gab es am Misereor-Sonntag Eine-Welt-Waren. Monika Wilbers (l.) machte sich nützlich.

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