Zeltlager(tag) NeuAuWieWitt

Die Corona-Pandemie hat uns allen, in diesem Jahr, in ganz vielen Bereichen Einschränkungen beschert. Das Zeltlager NeuAuWieWitt, musste aus diesem Grund im Mai abgesagt werden. Davon ließ man sich aber nicht unterkriegen.

Nach einem ersten Moment des Schreckens, war schnell klar, dass man zumindest eine kleine Alternative anbieten möchte. Und so hat das Zeltlagerteam einen Tag geplant, den man als Zeltlager im Schnelldurchlauf bezeichnen konnte.

An einem schönen Samstag, wurde ein Programm auf die Beine gestellt, dass nichts zu wünschen übrig ließ. Die Kinder, die sich zu dieser Alternativveranstaltung angemeldet hatten, wurden zeltlagertypisch von den gut gelaunten und motivierten Teamern in Empfang genommen. Mit Luftballons und Lagerbanner wurde der Ort so markiert, dass jeder der vorbeigefahren ist sofort wusste, dass da etwas Außergewöhnliches stattfindet.

Begrüßungsrunde mit allen Teilnehmern.

Zu Beginn bildeten alle einen großen Kreis und jeder durfte sich vorstellen. Die Kinder wurden in die örtlichen Gegebenheiten eingewiesen und konnten dann auch direkt in die Workshops starten. Freundschaftsbänder knüpfen, Mützen bemalen, Masken basteln, Windspiele und Traumfänger herstellen. Da war für jeden was dabei.

Windspiele basteln, ein Spaß für Mädchen und Jungs.

Svenja G. zeigt den Kindern wie ein fertiger Traumfänger aussehen kann.

Wer hat das schönste Freundschaftsband? Antwort: Beide!

Nach den Workshops, wurden dann die ersten Rufe laut, ob es denn auch etwas zu Essen gäbe. Und natürlich gab es etwas zu Essen! Die Mannschaft am Grill stand schon bereit und so konnte sich jeder den Bauch mit Wurst, Salat und Brot vollschlagen.

Im Zeltlager NeuAuWieWitt ist es üblich, dass Carl Hack zu Besuch kommt und nach einem gemeinsamen Gottesdienst im Zeltlager wird dann gegrillt. Der Gottesdienst mussten diesmal aus zeitlichen Gründen leider ausfallen, aber besucht hat Carl das Ein- Tages-Zeltlager trotzdem und beim Grillen war er dann mit von der Partie.

Cedric L. sorgt dafür, dass dem Zeltlager auch in Zukunft nicht die Teilnehmer ausgehen. Seine Tochter Leni übte sich hier schon mal in den Workshops.

Damit war der Tag aber noch lange nicht gelaufen. Denn nun starteten die Gruppen zu einer Rallye. An sieben Stationen mussten die Gruppen Aufgaben erfüllen, um ein Lösungswort zu erhalten. Die Stationen waren: 1. Den Teig für das Stockbrot finden, 2. Wasserbomben hin und her werfen, 3. Tower of Power, 4. Lieder raten, 5. Zielen mit Wasserpistolen, 6. Tictactoe und 7. Zielwerfen. Das gesuchte Wort war: „Stockbrot“ und das war dann auch der nächste Punkt auf der Zeltlagerordnung. Lagerfeuer und Stockbrot. So saßen dann noch alle in gemütlicher Runde, aßen Stockbrot und sangen Lieder. Gegen 21 Uhr wurden die Kinder dann wieder abgeholt und ein toller Tag neigte sich dem Ende.

Beim „Tower of Power“ ist Teamwork gefragt. Die Aufgabe meisterten alle Gruppen vorbildlich.

Lagerfeuer, Stockbrot und Musik. Zeltlagerstimmung auf den Punkt.

Ein komplettes Zeltlager kann so ein Tag natürlich nicht ersetzen, aber zumindest das Gefühl und die Stimmung, die ein Zeltlager so besonders machen, waren an diesem Tag allgegenwärtig.

Ein tierisch guter Tag! Das fanden nicht nur die Kinder, sondern auch Jassi, der Hund von Pia und Julian.

Fotos und Text: Daniel Gauda

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